Verkehrspolizisten verschafften sich dann gewaltsam Zutritt in den Lkw. Trotz eines eiligst per Hubschrauber eingeflogenen Notarztes kam für den 51-Jährigen jede Hilfe zu spät. Es spricht alles dafür, dass der Mann eines natürlichen Todes gestorben ist.

Nach den inzwischen vorliegenden Erkenntnissen hatte der Fahrer in Antwerpen Rohre geladen, mit denen er auf dem Weg nach Langenzenn war. Von dort war eine Weiterfahrt nach Frankreich geplant. Wie lange der beladene Lkw letztendlich schon auf dem Parkplatz zwischen den Anschlussstellen Kitzingen und Wiesentheid stand, steht nicht mit letzter Sicherheit fest. Nicht auszuschließen ist, dass der Motor bereits einige Stunden gelaufen war, bevor dies einem Lkw-Fahrer auffiel.

Als eine Streifenbesatzung der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg- Biebelried am Ort des Geschehens eintraf, standen die Beamten vor einer verschlossenen Fahrerkabine. Von außen war zu erkennen, dass auf der Schlafgelegenheit jemand lag. Nachdem diese Person auch auf mehrfaches Klopfen nicht reagierte, warfen die Polizisten mit einem Notfallhammer ein Fenster ein. Der Mann gab keinerlei Lebenszeichen mehr von sich.

Kurze Zeit später traf mit dem Rettungshubschrauber ein Notarzt ein, der nur noch den Tod des 51-Jährigen feststellen konnte. Bei den weiteren Ermittlungen im Heimatland des Verstorbenen stellte sich dann heraus, dass bereits eine Vorerkrankung bestand, die jetzt zum Tod des Lkw-Fahrers geführt haben dürfte.