Einer, der es kann, so vermittelt uns zumindest das Wahlplakat von Rafiq Iqbal und zur Betonung des hohen Bildungsstandes wird auch noch die Endung des Vornamens und der Beginn des Nachnamens also IQ (Intelligenzquotient) in großen Lettern uns vorgezeigt. Ich bin ehrlich, als Demokrat halte ich recht wenig von Monokandidaturen, fand es also begrüßenswert, dass hier ein Gegenkandidat zur Landrätin aufgestellt wurde.

Wenn man sich aber wie die beiden Ökoparteien schon aus dem Fenster herauswagt, so sollte man doch auch die Formalitäten einer Aufstellungsversammlung zu Wege bringen und auch die Wahleinreichung sollte ihre Richtigkeit haben, denn anders macht man sich und den eigenen Kandidaten doch nur zur Lachnummer.

Eine andere blamable Vorstellung gab dann auch wieder einmal der Bürgermeister Klaus Christof ab, als er sich weigerte, australischen Touristen den Zugang zur Toilette im Rathauskeller zu gewähren.

Christof denkt ja schon seit Jahr und Tag, dass er alleine auch alles kann. Um mit Trappatoni zu sprechen „Was erlauben sich Christof“. Sind wir doch mal ehrlich, es grenzt ja fast schon an unterlassener Hilfeleistung wenn sich Herr Christof hier weigert, den Zugang zur Toilette freizugeben. Herr Märkert hat absolut Recht, wenn er auch künftig als Stadtführer seine Reisegruppen in den Rathauskeller führt und aus Solidarität sollten es seine Kollegen ihm gleichtun. Wir sollten froh und dankbar sein, dass durch die Binnenschifffahrt Tourismus und Kaufkraft in unsere Heimatstadt gebracht wird.

Gelegenheit möchte ich hier auch noch ergreifen, den ehrenamtlichen Helfern unseres Kitzinger Hofrats für die vielen Arbeitsstunden zu danken, sie sorgen dafür, dass unsere Heimatstadt bei den Touristen in ein ordentliches Licht gerückt wird.

Uwe G. Hartmann,
97318 Kitzingen