Kitzingen

Leserforum: Steuergroschen sinnvoll unterbringen

Wenn ich z. B. an meine gelegentlichen Besuche im Mainfränkischen Museum in Würzburg denke, da bin ich bei meinen Rundgängen durch die Ausstellungsräumlickeiten oft recht ungestört. Wie mag es erst in Kitzingen aussehen? Mich würde interessieren, wie hoch die Besucherzahlen in Kitzingen sind, wenn sie Anzahl der Schüler abgezogen wird, welche während der Unterrichtsstunden das Museum besuchen.
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Zu "Reif für die Insel?" vom 7.6. über die Vorschläge zur Erweiterung des Stadtmuseums Kitzingen erreichte die Redaktion folgende Zuschrift.

Wenn ich z. B. an meine gelegentlichen Besuche im Mainfränkischen Museum in Würzburg denke, da bin ich bei meinen Rundgängen durch die Ausstellungsräumlickeiten oft recht ungestört. Wie mag es erst in Kitzingen aussehen? Mich würde interessieren, wie hoch die Besucherzahlen in Kitzingen sind, wenn sie Anzahl der Schüler abgezogen wird, welche während der Unterrichtsstunden das Museum besuchen.

In den Neubau des Deutschen Fastnachtsmuseum sind schon Unsummen geflossen. Ob dieser bei einer Bürgerbefragung befürwortet wäre, beim Kenntnisstand der aufgewendeten Summe, wage ich zu bezweifeln. Es ist aber das Deutsche Fastnachtsmuseum, da darf es dann schon etwas mehr sein.

Ein Stadtmuseum in dieser Größe ist schon weit mehr als vermessen. Ich frage mich, wie es in den Köpfen der Menschen, welche sich so etwas für Kitzingen ausdenken, aussieht. Ist da noch Platz für normale, reale Gedanken, wie zum Beispiel den, „wo kommt das Geld her?“.

Es ist sicher im Sinne des Steuerzahlers, wenn solche „spinnerten“ Pläne in der Schublade bleiben. In Kitzingen gibt es sehr viele Möglichkeiten, den Steuergroschen sinnvoll unterzubringen.

Siegfried Heerlein
97318 Kitzingen

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