IPHOFEN

Leserforum: Statt Kreisel Auffahrten versetzen

Zum Artikel „An der Kreuzung in Iphofen: Die Angst fährt mit“ vom 16. Dezember und der Diskussion um einen Kreisverkehr auf der B 8:
Artikel drucken Artikel einbetten

98 Prozent der Fahrzeuge passieren die Iphöfer B-8-Kreuzung als Vorfahrtsberechtigte ohne abzubiegen. Beim heutigen Stand rollt man geschwindigkeitsreduziert im größten Gang spritsparend an der Kreuzung vorbei. Ein Kreisverkehr zwingt aber den gesamten Verkehr zum Bremsen, Runterschalten und wieder Beschleunigen. Kraftstoffmehrverbrauch und Lärmbelastung inklusive. Wieso kopiert man nicht einfach den „Kreuzungsbau“ Richtung Mainbernheim? Die dort versetzt angeordneten Auffahrten zur B 8 gewähren übersichtliches Einbiegen, während der Vorfahrtsverkehr unbeeinträchtigt läuft. Solche Zufahrten ließen sich auch vom Bahnhof her bauen, damit entfiele auch ein platzfressender Wendehammer für Busse. Diese Busse könnten, beide Zufahrten nutzend, „im Kreis“ fahren.

Eine weitere Zufahrt auf der anderen B-8-Seite (von Edeka und neuem Penny aus) hätte ebenfalls Mehrfachnutzen. Die Einkäufer müssten nicht allesamt die Zufahrt über die Bahnhofstraße benutzen (Diskussion Lärmschutzwand, Gefahrenpotenzial zweier Vorfahrtstraßen etc.), die Auffahrt auf die B 8 wäre schneller und sicher. Auch die LKW-Anlieferung zu den Einzelhandelsgeschäften verliefe einfacher.

Und was ist mit der westlichen B-8-Kreuzung von Markt Einersheim? Dort hat es schon tödliche Unfälle gegeben.

Die Würfel scheinen gefallen. Das Geifern nach Zuschüssen hat den Verstand oft genug ausgeschaltet. Was der Bürgermeister partout will, wird auch so umgesetzt. Die betroffene Mehrheit wird zur Geisel netzwerkunterstützter Egozentrik.

Stefan Lenzer 97346 Dornheim

Kommentare (0)

Für diesen Artikel wurde die Kommentarfunktion deaktiviert.