LANDKREIS KITZINGEN

Leserforum: Manchmal fehlt es an Augenmaß

Zu unseren Berichten über die Gemeinderatswahlen und ihre kommunalpolitischen Folgen im Landkreis Kitzingen:
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Landkreis Kitzingen
Landkreis Kitzingen Foto: Eo

Es ist schon verwunderlich, wie in manchen Gemeinden um das Amt des zweiten Bürgermeisters geschachert wird.

Großen Respekt vor Herrn Bauer aus Sulzfeld, dass er sein Amt wieder zur Verfügung stellt. Denn es war bestimmt nicht des Wählers Wille, dass er mit so wenig erhaltenen Stimmen vom Ratsgremium zum zweiten Bürgermeister ernannt wurde.

Aber es war in anderen Gemeinden auch so, dass die Vertreter der Bürgermeister von den jeweiligen Ratsgremien mit nur einer Stimme Mehrheit ihre Posten zugeschanzt bekamen, obwohl es in der Opposition Gemeinderäte mit erheblich mehr Stimmenanteilen gab.

Warum bekommt nicht das Ratsmitglied der Gegenpartei, das die meisten Wählerstimmen erhalten hat, automatisch den Vertreterposten des Bürgermeisters angeboten? Das wäre doch gelebte Demokratie!

Großen Respekt auch vor vielen Ratsmitgliedern in den meisten Gemeinden des Landkreises, dass sie bei den Aufwandsentschädigungen für ihre Bürgermeister und Stellvertreter und auch für die Höhe des Sitzungsgeldes Augenmaß bewiesen haben.

Ausnahmen zum Beispiel in Mainstockheim: Hier liegen die einstimmig beschlossenen Aufwandsentschädigungen und Sitzungsgelder mit an der Spitze im gesamten Landkreis. Und bei der Besteigung des Schuldenberges sind die Mainstockheimer Bürger auch mit vorne dabei. Auf der anderen Seite des Maines, in Albertshofen, erhielt der Bürgermeister gerade mal fünf Cent mehr . . . In beiden Fällen fehlte es hier an Augenmaß, meine ich.

Willi Engel

97320 Mainstockheim

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