Zu unserem Bericht " Gerüstet für Bahn-Verhandlungen " vom 13.9.:

Marktbreit lehnte Obernbreits Wind-Stationierungsabsichten ab und Obernbreit war gegen von Martinsheim favorisierte Lerchenberg-Windräder. Der Planungsverband strich acht Vorranggebiete im Breitbachtalbogen und das Landratsamt Kitzingen warnte vor Windflüglern im Steigerwald-Vorland: Jetzt finden sich Räte paradoxerweise doch zusammen, um Standortanalysen entgegenzunehmen.

Was sogenannte Planungsbüros bereits für tausende Euros windlobbymäßig zusammentrugen, teils Ablehnung erfuhren, spottet landschafsästhetischen Grundlagen und verhunzt unsere Landschaft durch Windindustrie-Türme. Zahlreiche Bürger wanden sich bereits gegen solche Ratspläne, ihre Einwände und die von Fachbehörden wurden lediglich abgewogen und in veralteten Genehmigungsverfahren verkannt. Es darf nicht sein, Bürgermeinung beiseite zu lassen und nicht in den Mittelpunkt zu stellen. Und zwar von Beginn an, und wenn sogar ein Scheitern droht!

Mit der Sonne (=Wind) Geld verdienen – profitable Geldanlage!

Dieser Werbespruch findet sich in Markbreits Westen. EEG-Profiteure lassen Jahr für Jahr die Strompreise durch entsprechende Umlage steigen, tausende können ihre Stromrechnung nicht mehr begleichen.

Es bleibt zu hoffen, dass unsere Vertreter in den Gemeinden dieser Vorstellung eine klare Absage erteilen. Keine Windräder am Maindreieck!

Albrecht Moreth

97342 Obernbreit