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Iphofen

Leserforum: Die Landwirte bleiben in Iphofen außen vor

Zum Artikel "Schwindelerregende Kosten für den Kreisel Iphofen" vom 12. Februar erreichte die Redaktion folgende Zuschrift.
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Zum Artikel "Schwindelerregende Kosten für den Kreisel Iphofen" vom 12. Februar erreichte die Redaktion folgende Zuschrift.

Wein, Gips und Holz sollen in den fast eine halbe Million teuren Spielarten, ob nun mit oder ohne Stadtsilhouette, dargestellt werden. Wie gehabt bleiben in der flächenmäßig größten Gemeinde die Landwirte außen vor. Die "Bürgerliste" sollte sich freuen und diese krude Sichtweise entsprechend im Wahlkampf thematisieren. Aber nicht nur die Landwirte betrifft diese altbackene Arroganz. Nur ein Beispiel: Über zehn Jahre haben die Dörfer auf eine schnelle Internetverbindung gewartet. Gekostet hat es am Schluss 800 000 Euro.

Allein 50 Prozent dieser Kosten für elementares Dasein im 21. Jahrhundert gibt die Stadt jetzt im Vorbeigehen für ein "Willkommen" aus, das im "Weiter so" das ausdrückt, was unter anderem für die größte Besorgnis unserer Jugend steht – den Klimawandel. Gips bedeutet seit 35 Jahren REA-Gips – und damit die Berechtigung, ohne "Sauren Regen" der 80er Jahre weiterhin Kohle für Strom zu verbrennen und im Gegenzug dafür zu sorgen, dass unsere Heimat nach und nach zur wasserarmen Steppe wird. Das gesamte Land und die Bürger dieser Gemeinde haben Besseres verdient.

Stefan Lenzer
97346 Iphofen-Dornheim

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