VOLKACH/GAIBACH

Leserforum: Billiger und ohne Lärmbelästigungen

Der Volkacher Stadtrat hat sich für den Bau der Umgehung für Volkach und Gaibach entschlossen:
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Foto: Eo Borucki

Warum gibt es neben den bisherigen Umgehungsplänen, die nicht nur teuer, sondern auch nur eine kurzzeitige Lösung darstellen, nicht auch einen Plan, der billiger ist und bei dem kein Schallschutz erforderlich ist (mehrere Hunderttausend von Euro gespart) und die Trasse so weit von allen Ansiedlungen entfernt ist, dass weder Lärm- noch Abgasbelästigung entstehen?

Wir schlagen vor: Abfahrt von der St 2271 bei der Kreuzung Sommerach in Richtung Dimbach bis Kreuzung KT 10, diese geradeaus überqueren, weiter am Wald entlang bis zur Überquerung der St 2260. Dann westlich an Krautheim und Zeilitzheim vorbei bis zur Kurve der SW 39. Zwei Kilometer vor Unter/Oberspiesheim Einfädlung wieder in die ST 2271.

Bei genauer Betrachtung erkennt man, dass keine Ortschaft direkt tangiert wird, also kein Lärm beklagt werden kann; dass etwa zwei Drittel bereits Fahrwege sind und außer bei Krautheim keine Terrain-Schwierigkeiten vorhanden sind.

Sowohl für Gaibach als auch alle in der Nähe liegenden Orte gäbe es keine Entwicklungsbeeinträchtigung. Aber vor allem wäre Volkach von allen Beeinträchtigungen frei: es könnte seine zukünftigen Wohnbaugebiete ungestört ausdehnen.

Was die Finanzierung angeht, bleiben der Stadt Volkach mehrere Millionen Euro erspart, weil der bayerische Staat allein zuständig wäre. Hier sei auf das Vorhaben hingewiesen, die Schnellstraße Wiesentheid/Schweinfurt auf vier Spuren bis zur Abfahrt Untereisenheim zu verbreitern und im Rahmen des Gesamtprojektes Volkach mit zur Kasse zu bitten. Mit der hier vorgeschlagenen Umgehung wäre das ganze Gaibach-Umgehungs-Hick-Hack erledigt.

Paul Sauer, Escherndorf Theodor Wild, Volkach

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