VOLKACH

Leserbrief zur Feuerwehr-Diskussion: Schäden sollten gering gehalten werden

Zu „Unverständnis wegen Übung der Feuerwehr“ vom 29. November und „Unqualifizierte Schuldzuweisungen“ vom 5. Dezember:
Artikel drucken Artikel einbetten

Als Vorsitzender der Feuerwehr Obervolkach freue ich mich, dass die Feuerwehr eine so starke Rückendeckung aus der Bevölkerung erhält. Viele Mitbürger stärken uns ehrenamtlichen Helfern in diesen Tagen den Rücken.

An manchen Stellen geht mir die Kritik an Stadträten und Bürgermeister jedoch zu weit. Die unqualifizierten Kommentare, die ich im Internet lesen musste, grenzen schon an einen Shitstorm, wie es so schön auf Neudeutsch heißt.

Statt dabei mitzumachen, halte ich es für besser, die Tatsachen zu betrachten: Einige Stadträte wurden von Winzern auf die Flurschäden angesprochen, um zu klären, wer die behebt. Dies brachten sie in der Stadtratssitzung vor. Es wurde beschlossen, für die Schäden aufzukommen.

War es falsch, dass Stadtrat Haupt sich für seine Mitbürger einsetzt? Ich denke: Nein. War es falsch, dass Bürgermeister Kornell, der Chef aller Volkacher Wehren ist, darum bittet, dass solche Schäden in Zukunft vermieden werden? Ich denke: Nein.Es ist in der Feuerwehr gute Tradition, solch große Übungen hauptsächlich in den Sommermonaten abzuhalten und in der kalten Jahreszeit den Fokus auf theoretische Schulungen zu setzen. Schäden und Einschränkungen sollten möglichst gering gehalten werden, gemäß dem Leitmotiv: Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr!

Tobias Feuerbach

97332 Obervolkach

Für diesen Artikel wurde die Kommentarfunktion deaktiviert.