Rüdenhausen

Leserbrief: Hut ab, Rüdenhausen!

Die Entscheidung des Rates der Marktgemeinde Rüdenhausen, das Projekt “DenkOrt Aumühle Würzburg” finanziell zu unterstützen, verdient hohen Respekt und Anerkennung.
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Zu der Entscheidung des Rüdenhäuser Gemeinderates, in unserer Ausgabe vom 8. August, das Projekt „DenkOrt Aumühle“ in Würzburg finanziell zu unterstützen erreichte die Redaktion folgende Zuschrift.

Die Entscheidung des Rates der Marktgemeinde Rüdenhausen, das Projekt “DenkOrt Aumühle Würzburg” finanziell zu unterstützen, verdient hohen Respekt und Anerkennung.

Am Hauptbahnhof in Würzburg soll ein Denkmal für die über 2000 jüdischen Mitbürger aus ganz Unterfranken errichtet werden, die in den Jahren 1941 bis 1944  von Würzburg aus nach Ostpolen und nach Theresienstadt deportiert und dort von den Nationalsozialisten ermordet wurden.

Dass eine kleine und auch nicht besonders finanzstarke Gemeinde wie Rüdenhausen - noch dazu, ohne selbst Deportationsopfer zu verzeichnen - sich aus Solidarität an der  Finanzierung des DenkOrts Aumühle beteiligt, ist gerade angesichts der sich in der letzten Zeit häufenden antisemitischen Vorfälle in unserem Lande, ein deutliches und gutes Signal. Bleibt zu hoffen, dass sich zahlreiche andere Kommunen an Rüdenhausen ein Beispiel nehmen!

Wolf-Dieter Gutsch
97353 Wiesentheid

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