BUCHBRUNN

Leichenhalle: Vorerst keine Sanierung

Nach einer Ortseinsicht durch den Gemeinderat fiel die Entscheidung: Die Sanierung des Leichenhauses in Buchbrunn einschließlich der Errichtung eines Vordaches wird zurückgestellt. Sobald die Dorferneuerung in die Planungsphase kommt, soll der dann beauftragte Architekt in Absprache mit dem Denkmalschutz wegen Leichenhalle, Vordach und Eingangsportal am Friedhofseingang um Rat gefragt werden, legte der Gemeinderat fest.
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Abwarten: Die Gemeinde Buchbrunn will die Leichenhalle erst im Zuge eder Dorferneuerung sanieren. Foto: Foto: GERHARD BAUER

Nach einer Ortseinsicht durch den Gemeinderat fiel die Entscheidung: Die Sanierung des Leichenhauses in Buchbrunn einschließlich der Errichtung eines Vordaches wird zurückgestellt. Sobald die Dorferneuerung in die Planungsphase kommt, soll der dann beauftragte Architekt in Absprache mit dem Denkmalschutz wegen Leichenhalle, Vordach und Eingangsportal am Friedhofseingang um Rat gefragt werden, legte der Gemeinderat fest.

Außerdem Themen im Gemeinderat:

• Die Investitionen in das Schulgebäude als Inklusionsschule kommen voran. Bürgermeister Hermann Queck vergab einige Gewerke. Die Elektroarbeiten gingen an das Unternehmen Seynstahl aus Kitzingen zum Gebotspreis von 3996 Euro. Die Schreinerarbeiten übernimmt das Unternehmen Hartlieb aus Mainbernheim für 2750 Euro und die Malerarbeiten werden vom Betrieb Gut in Kaltensondheim für 2325 Euro ausgeführt. Der Gemeinderat vergab Fliesenlegearbeiten an das Unternehmen Dako (Buchbrunn) zum Gebotspreis von 11 162 Euro und die Heizungs- und Sanitärarbeiten an die Firma Kempf-Illing aus Schwarzach für 17 033 Euro.

• Der Gemeinderat nahm die wasserrechtliche Erlaubnis des Landratsamtes für das Baugebiet Gärten zur Kenntnis. Die bislang gewährte Förderung von 100 Euro je Grundstück beim Bau von Regenwasserzisternen mit mindestens drei Kubikmetern Inhalt wird fortgesetzt.

• Mit der einfachen Instandsetzung von Zufahrtwegen zur Erddeponie durch das Unternehmen LZR ist der Gemeinderat einverstanden. Die Schäden hat Dieter Koch dokumentiert. Harald Geißendörfer unterstrich, dass die Instandsetzung vor Ablauf des Vertrages erfolgen müsse.

• Gegen eine Stimme wurde beschlossen, dass die Gemeinde 300 Euro für Begleitpersonen übernimmt, wenn Feuerwehrleute nach 40 Jahren aktiver Dienstzeit einen Aufenthalt im Feuerwehrerholungsheim in Bayrisch Gmein bekommen. Stefan Schmidt merkte dazu an, dass auch andere Bürger ehrenamtlich arbeiten und nicht in den Genuss von Erholungszeiten kommen.

• Die Telekom hat den Ausbau des Breitbandnetzes mit bis zu 100 MBit/sec für Ende 2017 angekündigt. Der Ausbau erfolgt über die Aufrüstung vorhandener Kabelverzweiger in der Bahnhofstraße, Kitzinger Straße und Hans-Gernet-Straße.

• Aus der Umsatzsteuer werden der Gemeinde vom Bau des Dorfladens 53 745 Euro erstattet (siehe oben).

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