KITZINGEN

Landtagswahl: Endergebnisse aller Kandidaten

Bei den Landtagswahlen sind die Stimmen ausgezählt. Dabei gab es auf den Parteilisten interessante Verschiebungen. Wie haben die Kandidaten im Stimmkreis abgeschnitten?
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Wahl Gerchsheim
Es hat etwas gedauert, doch jetzt sind alle Stimmen ausgezählt. Archivfoto: Peter Herrlich Foto: Peter Herrlich (MainPost)

Die Würfel sind gefallen, die Stimmen ausgezählt. Durch das komplizierte Wahlsystem bei den Landtagswahlen dauert es einige Zeit, bis die endgültige Platzierung aller Kandidaten feststeht.

Kompliziertes Wahlsystem

Der Grund dafür: Sie erhalten nicht nur aus ihren eigenen Stimmkreisen Kreuzchen, sondern auch aus den anderen in Unterfranken. Erst aus der Addition aller Stimmen ergibt sich die Reihenfolge der Kandidaten auf den Parteilisten und damit die Entscheidung über den möglichen Einzug in den Landtag. Das Endergebnis der Kandidaten im Stimmkreis Kitzingen:

Christian Klingen

Christian Klingen (AfD) stand unterfrankenweit auf Platz 1 seiner Parteiliste. Klingen wurde von Richard Graupner überholt, doch Platz 2 (25 335 Stimmen) reichte dem Kandidaten aus Markt Einersheim, um sicher eines der beiden AfD-Landtagsmandate zu erhaschen.

Barbara Becker und Tibor Brumme

Barbara Becker (CSU) aus Wiesenbronn hat das Direktmandat im Stimmkreis geholt, landete aber im unterfrankenweiten Vergleich nur auf Platz 10 (27 107).

Tibor Brumme, CSU-Listenkandidat aus Kitzingen, stand auf Platz 13 seiner Partei und rutschte auf Platz 15 (4938).

Frank Stierhof

Frank Stierhof (Freie Wähler) aus Dornheim katapultierten die Wähler von Platz 8 auf Platz 4 (11 099). Zwei Freie Wähler ziehen in den Landtag ein; er ist also zweiter Nachrücker. Für einen Neuling ein bemerkenswertes Ergebnis.

Jürgen Kößler

Jürgen Kößler (SPD) aus Iphofen war auf Platz 7 ins Rennen gegangen, kam unterfrankenweit aber nur auf Platz 9 seiner Partei (6360). Nur die ersten beiden Plätze reichten für ein Landtagsmandat.

Hans Plate

Hans Plate (Grüne) aus Hüttenheim wurde von Platz 16 auf 7 (12 398) vorgewählt – ein beachtlicher Sprung nach vorn. Aber nur die ersten drei Grünen erhielten Mandate.

Hans Müller

Hans Müller (FDP) aus Wiesentheid legte eine Punktlandung hin. Platz 9 auf der Liste und im Endergebnis auch Platz 9 (3548). Nur ein FDP-Kandidat aus Unterfranken darf ins Maximilianeum.

Christine Pfaff

Christine Pfaff (Linke) aus Sommerach führt die Reihe der Kandidaten an, deren Parteien den Einzug in den Landtag verpassten. Pfaff rutschte vom Listenplatz 2 auf Platz 4 (3285) in der Wählergunst.

Uwe und Birgit Hartmann

Uwe Hartmann (Bayernpartei) aus Kitzingen erreichte als Listenführer seiner politischen Gruppierung tatsächlich auch Platz 1 (2822). Seine Ehefrau Birgit Hartmann stand auf Platz 12 und kam am Ende auf Platz 13 (267).

Julia Riegler

Julia Riegler (Mut) aus Kitzingen trat erstmals an, noch dazu für eine neue Partei. Hinter dem bekannten Hörfunk-Moderator und Kabarettisten Matthias Matuschik war sie auf Platz 2 der Mut-Partei in Unterfranken ins Rennen gegangen. Am Ende war es auch der 2. Platz (905) für sie.

Silvia Paulus-Hildner

Silvia Paulus-Hildner (ÖDP) aus Kitzingen stand auf Platz 5 (824) der Liste und dabei blieb es auch. Unter den Direktkandidaten im Stimmkreis ist sie das Schlusslicht.

Alle Wahlergebnisse, Berichte, Analysen und Kommentare auf: wahl.mainpost.de

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