Kitzingen

Landratsamt öffnete seine Pforten zum Tag der offenen Tür

Strahlender Sonnenschein, eine nicht minder strahlende Landrätin Tamara Bischof, freundliche Amtsmitarbeiter und viele neugierige Besucher: Der Tag der offenen Tür am Landratsamt in Kitzingen am Sonntag war für alle Beteiligten ein Erfolg. Und als Höhepunkt gab es die Abschlussveranstaltung der diesjährigen Tour de Müll", an der über 4800 Kinder und Jugendliche aus 27 Gemeinden die Flur säuberten.
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Großer Jubel bei der Abschlussveranstaltung der "Tour de Müll", die am Tag der offenen Tür im Landratsamt stattfand.  Foto: Robert Haaß
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Strahlender Sonnenschein, eine nicht minder strahlende Landrätin Tamara Bischof, freundliche Amtsmitarbeiter und viele neugierige Besucher: Der Tag der offenen Tür am Landratsamt in Kitzingen am Sonntag war für alle Beteiligten ein Erfolg. Und als Höhepunkt gab es die Abschlussveranstaltung der diesjährigen Tour de Müll", an der über 4800 Kinder und Jugendliche aus 27 Gemeinden die Flur säuberten.

Schon bei der Begrüßung durch die Landrätin am späten Vormittag hatten sich viele Interessierte im Innenhof des Landratsamts eingefunden, um im Anschluss mit der Chefin persönlich einen Rundgang durch die Abteilungen des Amts zu machen. Eine Stunde lang erhielten sie dabei viele Daten und Fakten über die Arbeit der rund 400 Beschäftigen des Amtes. Rund ein Drittel von ihnen stand am Sonntag den Besuchern Rede und Antwort.

Einblick in restaurierte Blockbohlenstube

Einblicke gab es etwa in den Arbeitsbereich der Zulassungsstelle oder in die "Blockbohlenstube", ein Denkmal aus dem Jahr 1484, das bei einer Erweiterung des Amtes in der Alten Poststraße aufwändig restauriert wurde. Von Abfallberatung bis Zulassungsstelle waren alle dabei. Dazu gab es Informationen der weiterführenden Schulen im Landkreis, die Möglichkeit, sich selber mit Spielen und Quizzen zu beteiligen oder einen Teil des Fuhrparks des Bauhofs zu besichtigen.

Für Stimmung sorgten dabei unter anderen die Big-Band des Armin-Knab-Gymnasiums, der Zirkus Gymnelli aus Marktbreit oder der Liedermacher Eric Udo Zschiesche. Auf den insgesamt 35 Stationen gab es auch Gäste, so informierten die Kaminkehrer ebenso über ihre Arbeit, wie die Freiwillige Feuerwehr Wiesentheid, der Landesbund für Vogelschutz, die Polizei oder auch das Kirchenburgmuseum.

Fast 5000 Jugendliche sammelten Müll

Sicher ein Höhepunkt war die Abschlussveranstaltung der diesjährigen "Tour de Müll", gemeinsam organisiert vom Kreisjugendring und der Abfallwirtschaft des Landkreises. Erstmals wurde die Aktion in diesem Jahr außerhalb der Schulferien durchgeführt, was viele Schulen im Kreis dazu veranlasste, diese anstelle eines Wandertags zu unterstützen. So konnten in 27 von den 31 Gemeinden des Landkreises in der Zeit vom 4. bis zum 10. Oktober insgesamt 4866 Kinder und Jugendliche in gelben Westen beobachtet werden, wie sie durch Feld und Flur, an Waldrändern und entlang von Straßengräben, ausgerüstet mit 1700 Paar Arbeitshandschuhen, 1400 Restmüllsäcken und 1000 Sammeleimern achtlos weggeworfenen Unrat aufsammelten.

Neben den Schulen waren es auch Horte und Kindergärten, Jugendtreffs, Sportvereine, die kirchliche Jugendarbeit, Naturschutzverbände, das Jugendrotkreuz, Musikvereine und Jugendfeuerwehren, die sich engagierten und alte Autoreifen, Fliesen- und Gipsplattenreste, ausgediente Fernseher oder Sofas und achtlos weggeworfene Getränkebecher einsammelten.

Der Haupteffekt der Sammelaktion ist neben der dann wieder sauberen Flur vor allem die Umwelterziehung. Denn wer einmal den Müll anderer aufgelesen hat, wird es sich sicher zweimal überlegen, ob er seine Plasitkflasche, den Trinkbecher oder die Burgerverpackung nicht doch ordnungsgemäß entsorgt.

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