Kitzingen

Landkreis sammelt Folien und Pflanzenschutzverpackungen

Auch in diesem Herbst sammelt der Landkreis Kitzingen wieder Agrarfolien und Kunststoff-Pflanzenschutzverpackungen.
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Bei der Sammlung vom 4. bis 7. November werden neben Agrarfolien auch Verpackungen für Pflanzenschutzmittel und Flüssigdünger, die über das Lizenzsystem PAMIRA erfasst sind, angenommen. Foto: Phillip Kuhn

Auch in diesem Herbst sammelt der Landkreis Kitzingen wieder Agrarfolien und Kunststoff-Pflanzenschutzverpackungen. Die Aktion findet vom 4. bis 7. November im Kompostwerk Klosterforst statt und richtet sich ausschließlich an landwirtschaftliche Betriebe und Gärtnereien. Annahmezeiten sind je von 9 bis 17 Uhr. Das teilt das Kitzinger Landratsamt in einem Presseschreiben mit.

Erntekunststoffe (Agrarfolien) können in zwei Fraktionen abgegeben werden. Dabei zählen Silo-Abdeckfolien, Silo-Unterziehfolien, Silo-Folienschläuche sowie Spargel-Abdeckfolien zur ersten Fraktion. Wichtig bei Spargelfolie: Die Taschen müssen aufgeschnitten und restentleert sein.

Zu einer weiteren Fraktion werden Stretch- bzw. Wickelfolien und Netzersatzfolien von Silageballen gezählt. Die jeweiligen Folien der zwei Fraktionen müssen separat voneinander gesammelt und abgegeben werden.

Nicht angenommen werden verschmutzte Folien, Mischfolien sowie Mulch- und Erdbeerlochfolien. Auch Folien, die mit Garnen und Netzen vermischt sind, sämtliche Verpackungsfolien, Kunststoffsäcke, Big-Bags, Planen mit Faserstruktur, Luftpolsterfolien sowie lose Schnüre und Netze müssen abgewiesen werden.

Gebühren bei Anlieferung von Agrarfolien

Der erste Kubikmeter (entsprechend 250 Kilogramm) kann ohne eine Kostenberechnung abgegeben werden (= Freimenge). Für größere Mengen wird – nach Abzug der Freimenge – eine Gebühr von 92,60 Euro/Tonne erhoben. Gewogen wird am Kompostwerk. Die Gebühr kann sofort gezahlt werden, alternativ ist eine Überweisung möglich, heißt es in der Mitteilung weiter.

Schließen sich mehrere Abfallerzeuger zu einer gemeinsamen Lieferung zusammen, so kann die Freimenge von 250 Kilogramm je Erzeuger abgezogen werden. Voraussetzung ist eine von allen Abfallerzeugern ausgefüllte und unterschriebene Anlieferliste. Diese Liste gibt es zum Herunterladen unter www.abfallwelt.de/abfaelle/kunststoffabfaelle/folien-und-hohlkoerper/.

Verpackungen für Pflanzenschutzmittel und Flüssigdünger, die über das Lizenzsystem Pamira erfasst sind, werden angenommen. Neben den üblichen Kunststoffkanistern können auch Metall-, Folien- und Papierverpackungen gebracht werden. Das Landratsamt weist darauf hin, dass Pflanzenschutzverpackungen anderer Lizenzsysteme nicht mehr angenommen werden. 

Kanister und Flaschen müssen sauber und trocken sein

Hohlkörper wie Kanister und Flaschen für Pflanzenschutzmittel müssen bei der Abgabe restentleert, sorgfältig ausgespült, offen, trocken und innen und außen sauber sein. Die Verschlussdeckel werden separat angenommen. Behälter mit einem Volumen von über 40 Liter müssen mittig durchtrennt sein. Die Annahme dieser Verpackungen ist mengenunabhängig und kostenfrei. Nicht angenommen werden Kanister und Fässer für Motorenöl, Lebensmittel oder sonstige, nicht lizensierte Verpackungen.

Folien und Hohlkörper dürfen mit einer einzelnen Schnur gebunden sein. Die Schnur muss bei Anlieferung nicht entfernt werden.

Weitere Kunststoffabfälle werden am Kompostwerk Klosterforst nicht mehr angenommen. Hartkunststoffabfälle, wie beispielsweise leere (Bau-)Eimer, Kisten, Wassertonnen, Haushaltswannen, Wäschekörbe, Gießkannen, Gartenmöbel und Spielsachen, können dagegen nun ganzjährig und kostenfrei am neuen Wertstoffhof des Landkreises im Kitzinger Technologiepark conneKT angeliefert werden.

Mehr Infos zur Sammlung gibt es unter www.abfallwelt.de sowie in der abfallwelt-App. Darüber hinaus hilft auch der Abfallberater am Landratsamt Kitzingen unter Tel.: (09321) 9281234, E-Mail abfall@kitzingen.de

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