KITZINGEN

Landkreis auf Platz sieben

Unter den 71 Landkreisen in Bayern liegt Kitzingen bei den Hebesätzen für die Kreisumlage mit an der Spitze – genau auf Platz sieben.
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500-Euro-Scheine
ARCHIV - ILLUSTRATION - Eine Frau zählt am 27.06.2015 in Freiburg (Baden-Württemberg) 500-Euro-Geldscheine.

Wenn es um die Höhe der Kreisumlage geht, braucht sich der Landkreis Kitzingen nicht verstecken. Mit einem Hebesatz von 40 Punkten liegt er auf Rang sieben von 71 Landkreisen in Bayern.

„Damit hat der Landkreis wieder einen der niedrigsten Hebesätze in Bayern“, sagte Landrätin Tamara Bischof in der jüngsten Sitzung des Kreisausschusses. Sie legte den Kreisräten eine Umfrage des Bayerischen Landkreistags auf den Tisch.

Daraus ergibt sich der „Spitzenplatz“ des Kreises, den er seit 2015 behauptet. Was nach den Worten Bischofs auch zeige, dass der Landkreis sparsam mit seinen Mitteln umgehe. Der Durchschnittshebesatz beträgt bayernweit danach 45,45 Punkte. An der Spitze liegt Bayreuth mit 35,5 Punkten. Der Landkreis Weilheim-Schongau hat mit 55 Punkten die höchste Umlage. In Unterfranken liegen Würzburg (37,0), Miltenberg (38,0) und Schweinfurt (39,0) noch vor Kitzingen.

Mit der Kreisumlage finanzieren die Städte und Gemeinden den Landkreis mit und stellen ihm das Geld zur Verfügung, mit dem der seine Aufgaben finanzieren kann. Über die Höhe der in Punkten angegebenen Hebesätze wird regelmäßig in den Haushaltsberatungen im Kreistag gestritten.

In Kitzingen allerdings weniger heftig. Das liegt sicher an der in den Beratungen des 95-Millionen-Euro-Haushalts oft zitierten „sehr guten Wirtschaftslage“ und einer daraus resultierenden „sehr hohen Steuerkraft“. Es könnte aber auch an der „angenehmen Zusammenarbeit im Kreistag“, liegen, für die sich Landrätin Tamara Bischof ausdrücklich bedankte, oder auch an den „pflegeleichten Bürgermeistern“, wie Kreisrat Josef Mend (Iphofen) sich und seine Kollegen beschrieb.

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