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LWL kürt Alexandra Martin zur Bürgermeister-Kandidatin

Die parteilose 44-Jährige steht jetzt nicht nur auf der Kandidatenliste der Lauber-Wähler-Liste zur Stadtratswahl in Prichsenstadt. Sie soll die Spitze im Rathaus erklimmen.
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Alexandra Martin ist von der Lauber-Wähler-Liste zur Bürgermeisterkandidatin nominiert worden. Foto: Hans Rössert

Nachdem die Lauber-Wähler-Liste (LWL) vor wenigen Wochen ihre 16 Kandidaten zur Stadtratswahl im Frühjahr 2020 nominiert und Alexandra Martin aus dem Hauptort Prichsenstadt auf Platz sechs der Liste gestellt hatten, hat die LWL diese nun auch mit einem überwältigen Ergebnis über die Lauber Wählerliste zur Bürgermeisterkandidatin nominiert.

Dies zeige, so wurde in der Versammlung festgestellt, dass die Kandidatin nicht nur auf einen Ort fixiert ist. Sie möchte ihr Augenmerk gleichermaßen auf alle Stadtteile legen. Martin gehört keiner politischen Partei an. Sie möchte ein offenes Ohr für alle Bürger haben.

Seit acht Jahren wohnt die 44-jährige Justizbeamtin in Prichsenstadt. Vor einem Jahr wurde sie zur Vorsitzenden des TSV Prichsenstadt gewählt. Martin ist verheiratet. Ihr Mann stehe voll hinter ihrer Kandidatur, sagt sie. Die beiden haben einen erwachsenen Sohn.

Mit mehr Baugebieten gegen Bevölkerungsschwund

In ihrer Vorstellung zeigte Martin einige Punkte auf, die es umzusetzen gelte, sollte sie gewählt werden. Um den Bevölkerungsschwund aufzuhalten, gelte es Baugebiete auch in den Stadtteilen zu erschließen. Junge Leute müssten in den Orten gehalten werden. Leer stehende Anwesen in den Orten müssten wieder mit Leben erfüllt werden. Maßnahmen im Hochwasserschutz dürfen nicht mehr hinausgeschoben werden. Dass nicht alles auf einmal erledigt werden kann, sei sie sich auch sicher, meint die Kandidatin. Es müssten Prioritäten gesetzt werden.

Nachdem Prichsenstadt für Touristen attraktiv ist, sollten alle Gastwirtschaftsbetriebe an einen Tisch, um für diese offene Gaststätten zu bieten. Ein weiteres Problem sieht Martin in der immer größer werdenden Blase der Verwaltung. Die Kosten hierfür dürften nicht ins Unermessliche schreiten. Dorferneuerungen sollten zügig angepackt werden. Sind die Zuschusssäckel einmal leer, sind viele Projekte nicht mehr zu verwirklichen, erklärte sie.

Das Gespräch mit Bürgern ist ihr wichtig

Sie wisse, dass für das Amt und die vielen Vorhaben Ausdauer und Durchsetzungsvermögen nötig sind. Dies habe sie in ihrem jetzigen Beruf oft genug erfahren. Das Gespräch mit den Bürgern und deren Anliegen ist ein weiterer Punkt. Dazu kann sie sich vorstellen, dass immer wieder für Berufstätige auch am Wochenende mal die Tür zu ihr ins Rathaus offen steht. Gespräche mit den Bürgern würden vieles erleichtern und ein gemeinsames Miteinander bringe alle weiter.

Martin möchte sich in allen Ortsteilen vorstellen. Die Lauber-Wähler-Liste wird sie dabei unterstützten.

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