Kitzingen

"Kulturzeichen": Jüdisch-christlicher Kultursommer

Als einen „Guten Ort“ und ein „Haus des Lebens“ bezeichnen Juden ihren Friedhof. Im Rahmen der „Kulturzeichen 2019“ lädt der Förderverein ehemalige Synagoge Kitzingen zu fünf Sonntags-Führungen vor Ort ein.
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Das Foton zeigt ein Gefallenendenkmal für die jüdischen Gefallenen des 1. Weltkriegs. Foto: Margret Löther

Als einen „Guten Ort“ und ein „Haus des Lebens“ bezeichnen Juden ihren Friedhof. Im Rahmen der Großveranstaltung „Kulturzeichen 2019“ unter dem Motto „Was erzählt Dein Ort im Kitzinger Land?“ lädt der Förderverein ehemalige Synagoge Kitzingen laut einer Pressemitteilung im Juni und Juli zu fünf öffentlichen Sonntags-Führungen vor Ort ein. Am 16., 23. und 30. Juni sowie am 7. und 14. Juli jeweils um 16 Uhr stellen Mitglieder diesen außergewöhnlichen Denk-Ort vor. Die Geschichte der über 20 jüdischen Gemeinden, die seit dem 15. Jahrhundert hierher bestattet haben, und die Lebensbilder hinter den Grabsteinen sind unerschöpflich.

Herren tragen beim Betreten des Friedhofs eine Kopfbedeckung. Statt Blumen bringt man einen kleinen Stein mit.

Der Förderverein ehemalige Synagoge Kitzingen organisiert außerdem am Donnerstag, 27. Juni, um 15.30 Uhr eine Führung durch die Ausstellung „Sieben Kisten mit jüdischem Material. Von Raub und Wiederentdeckung 1938 bis heute“ im „Museum für Franken“ in Würzburg. Treffpunkt ist vor Ort. Mitfahrgelegenheiten können organisiert werden.

Anmeldung unter Synagoge.Ktzingen@web.de erbeten. Weitere Informationen auf der Homepage des Fördervereins www.synagoge-kitzingen.de

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