Marktbreit

Künftig LED-Licht in den Straßenlampen

Mit Umstellung kann Marktbreit 152 000 Kilowattstunden pro Jahr sparen. Das wurde im Stadtrat deutlich.
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Symbolfoto: Straßenlampen im Ort auf LED-Technik umrüsten.

Die Stadt Marktbreit wird ihre Straßenbeleuchtung auf die neue LED-Technik umstellen, wie der Stadtrat in seiner Sitzung am Montag beschloss. Denn die Umstellung bringe so große Einsparungen mit sich, dass sich die Investition nach kaum mehr als zwei Jahren selbst bezahlt haben wird. „Die Umstellung ist wirtschaftlich und energiepolitisch sinnvoll“, fand Heinz Galuschka und das Gremium befürwortete die neue Technik.

Jürgen Lang und Eduard Sand vom Energieversorger N-ergie erläuterten die Wirtschaftlichkeit der Umstellung auf LED. Bislang hat Marktbreit 60 Watt-Gelblicht als Leuchtkörper in den Straßenlampen, wenn Marktbreit jetzt auf die Technik von LED-Retrofit umstellt, käme eine Einsparung von 63 Prozent heraus.

Da heuer ohnehin turnusgemäß der Austausch der Leuchtkörper anstehe, biete sich die Umstellung ohne Zusatzkosten an. Die N-ergie geht davon aus, dass die neuen LED-Leuchtkörper eine Lebensdauer von acht Jahren haben. Bei der aktuellen Marktbreiter Brenndauer der insgesamt 805 Straßenleuchten seien merkliche Einsparungen zu erwarten.

Die Umstellung auf LED würde für Marktbreit eine Reduzierung um über 152 000 Kilowattstunden pro Jahr bringen, zudem würden 71 Tonnen CO2 vermieden.

Eduard Sand bezifferte die Umbaukosten auf 67 719 Euro, bei einer Einsparung von 32 820 Euro an Stromkosten pro Jahr werde sich dem Umbau auf LED in 2,1 Jahren amortisiert haben. Die N-ergie-Tochter Main-Donau-Netzgesellschaft wird ein technisches Umbaukonzept erarbeiten. Eduard Sand versicherte, dass die bisherige Lichtqualität der Straßenlampen erhalten bleibt und der Komplettwartungsvertrag nur wenig teurer werde.



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