Kitzingen

Kripo zerschlägt Rauschgiftring im Raum Kitzingen

Vier Tatverdächtige aus dem Landkreis Kitzingen sollen mit größeren Drogenmengen gehandelt haben. Drei Beschuldigte sitzen in Untersuchtungshaft.
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Ein Rauschgiftring aus dem Landkreis Kitzingen soll mit Amphetamin und Ecstasy gehandelt haben. Drei Verdächtige sitzen in Haft. Foto: Polizei (Archiv)

Vier Tatverdächtige aus dem Landkreis Kitzingen und ein mutmaßlicher Lieferant aus Nordrhein-Westfalen stehen im Fokus von Ermittlungen der Würzburger Kripo in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Würzburg. Die Beamten stellten bei ihnen größere Drogenmengen sicher. Drei Männer sitzen in Untersuchungshaft.

Die Kripobeamten hatten Hinweise auf einen mutmaßlichen Drogenhändlerring erlangt, der schwunghaften Handel mit Betäubungsmitteln betreiben soll. Bereits am 9. Mai nahmen die Rauschgiftfahnder drei Tatverdächtige vorläufig fest, darunter zwei 37 und 39 Jahre alte Männer aus dem Landkreis Kitzingen und einen mutmaßlichen Lieferanten im Alter von 51 Jahren, der aus Kempen (NRW) stammt. Bei den folgenden Durchsuchungen im Raum Kitzingen und in Kempen fielen den Beamten unter anderem rund 2,6 Kilogramm Amphetamin, etwa 580 Ecstasy-Tabletten und mehr als 700 Gramm Marihuana in die Hände. Ein Ermittlungsrichter ordnete Untersuchungshaft an. 

Durchsuchungen fördern weitere Drogen zutage

Während der Ermittlungen kristallisierten sich zusätzlich ein 22-jähriger Mann und eine 50-jährige Frau als Tatverdächtige heraus. Beide stammen ebenfalls aus dem Landkreis Kitzingen. Ihnen wird vorgeworfen, an Rauschgiftgeschäften mit den Inhaftierten beteiligt gewesen zu sein. Die Beamten durchsuchten am 20. Mai die Wohnung der Frau und stellten dabei rund 120 Gramm Marihuana, diverse Rauschgiftutensilien und Beweismittel sicher. Eine weitere Durchsuchung fand am 28. Mai statt. Dabei fanden die Ermittler in den Räumen des 22-Jährigen etwas Marihuana und in einem Versteck außerhalb der Wohnung noch rund 1,9 Kilogramm Amphetamin.

Sowohl der 22-Jährige als auch die 50-Jährige sind wieder auf freiem Fuß. Die Ermittlungen gegen beide laufen noch.

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