LANDKREIS KITZINGEN

Kreistag Kitzingen: Otto Hünnerkopf als Zugpferd

Kaum Veränderungen im Kreistag: Die CSU konnte leicht dazugewinnen und bleibt mit 22 Sitzen wie gehabt stärkste Fraktion in dem 60-köpfigen Gremium. Es folgen die Freien Wähler mit nunmehr 15 statt bisher 16 Sitzen. Gemeinsam mit den vier Sitzen der FW-FBW bilden die Freien auch in den kommenden sechs Jahren das stärkste Gegengewicht zu den Christsozialen.
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Kaum Veränderungen im Kreistag: Die CSU konnte leicht dazugewinnen und bleibt mit 22 Sitzen wie gehabt stärkste Fraktion in dem 60-köpfigen Gremium. Es folgen die Freien Wähler mit nunmehr 15 statt bisher 16 Sitzen. Gemeinsam mit den vier Sitzen der FW-FBW bilden die Freien auch in den kommenden sechs Jahren das stärkste Gegengewicht zu den Christsozialen.

Die SPD, die 2008 gleich drei Sitze eingebüßt hatte, stagniert bei knapp 15 Prozent und muss sich weiterhin mit neun Sitzen begnügen. Bei den Grünen hält der Aufwärtstrend an, sie kommen jetzt auf vier Sitze. Freude auch bei der Bayernpartei: Sie ist mit Uwe Hartmann erstmals in dem Gremium vertreten. Jeweils einen Sitz weniger haben UsW und FDP, bei der Hans Müller nunmehr den Einzelkämpfer gibt. Die ÖDP bleibt bei zwei Sitzen.

Als Zugpferd erwies sich einmal mehr CSU-Spitzenkandidat Otto Hünnerkopf: Er allein holte 34 110 Stimmen. Gegenüber 2008 ist das doch noch einmal ein mächtiger Sprung, damals waren es 28 019 Stimmen gewesen. Hinter ihm folgt mit Josef Mend die Nummer eins der Freien Wähler, der 25 789 Stimmen auf sich vereinigte. Zum Vergleich: 2008 hatte es der Iphöfer Bürgermeister auf 26 845 Stimmen gebracht.

Traditionell gut im Rennen war auch wieder Nikolaus Knauf: Der Iphöfer Unternehmer konnte 24 062 Stimmen erringen. Im Bereich von über 20 000 Stimmen landeten zudem die Wiesenbronner Bürgermeisterin Doris Paul, Rödelsees Bürgermeister Burkhard Klein, CSU-Kreisgeschäftsführerin Gerlinde Martin sowie Wiesentheids Bürgermeister Werner Knaier.

Den Sprung in den Kreistag schafften auch einige altbekannte Gesichter wie der frühere Kitzinger Oberbürgermeister Bernd Moser, er wurde von Platz neun auf drei vorgewählt und holte 9982 Stimmen. Karl Wolf, Mainbernheimer Ex-Bürgermeister, schob sich von neun auf vier vor und sicherte sich und den Freien Wählern mit 15 558 Stimmen einen Sitz.

Enormen Bekanntheitsgrad besitzt auch VdK-Kreisgeschäftsführerin Roswitha Kramer, die für die CSU über 17 000 Stimmen sammelte. Sie war ursprünglich von Platz 18 auf rang sieben gerutscht. Einen Mega-Sprung machte auch der Marktstefter Bauunternehmer Dieter Haag, der von 41 auf 18 vorgewählt wurde.

Der kommende Kreistag wird ein Stück weiblicher: Neben Landrätin Tamara Bischof sind statt bisher 16 künftig 18 Frauen vertreten.

 

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