WIESENBRONN

Kreisheimattag: Ein ganzes Dorf auf den Beinen

Der ganze Ort erwartet seine Gäste, wenn am Sonntag, 7. September, der Kreisheimattag in Wiesenbronn stattfindet. Mit Großereignissen hat die Winzergemeinde am Fuße des Steigerwalds schon Erfahrung: 1988 gab es den „Tag des offenen Hofes“ und „Wiesenbronn live“ präsentierte sich 1999 und 2008. Bei den bisherigen Veranstaltungen lag der Schwerpunkt auf Landwirtschaft und Weinbau, während die Vielfalt eines Dorflebens und damit Wesensmerkmale unserer Heimat beim Kreisheimattag im Vordergrund stehen.
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Der Wiesenbronner Dreiklang mit (von links) Barbara Ackermann, Antja Polat, Barbara Becker, Annette Schmidt und Katrin Stenger wird mit den Kindern im Seegarten singen. Foto: Foto: Becker

Der ganze Ort erwartet seine Gäste, wenn am Sonntag, 7. September, der Kreisheimattag in Wiesenbronn stattfindet. Mit Großereignissen hat die Winzergemeinde am Fuße des Steigerwalds schon Erfahrung: 1988 gab es den „Tag des offenen Hofes“ und „Wiesenbronn live“ präsentierte sich 1999 und 2008. Bei den bisherigen Veranstaltungen lag der Schwerpunkt auf Landwirtschaft und Weinbau, während die Vielfalt eines Dorflebens und damit Wesensmerkmale unserer Heimat beim Kreisheimattag im Vordergrund stehen.

Bürgermeisterin Doris Paul ist begeistert vom Engagement der Wiesenbronner: „Fast alle Betriebe machen mit und wer nicht auf dieser Schiene involviert ist, der ist bei den Vereinen, Gruppierungen und Organisationen aktiv.“ Sie ist in diesen Tagen in Sachen Heimattag so gut wie Tag und Nacht auf den Beinen.

Es kommen immer noch Anregungen und Vorschläge, was noch geboten werden könnte und nach Möglichkeit wird manches auch noch umgesetzt. So gibt es inzwischen im Rathaus vier Ausstellungen: Die Bilder zu den Gehölzen, die die Weinbergslandschaft bereichern, wurden schon am Dienstag von Josef Rauch vom Amt für ländliche Entwicklung und von Gemeindearbeiter Matthias Rupp aufgestellt. Zu sehen sind zudem Töpferarbeiten, mittels besonderer Maltechnik gefertigte Bilder von Heinz Hofmann und Fotos aus Kriegszeiten, die die Soldatenkameradschaft zusammengetragen hat.

Für die Musik sorgen an diesem Tag der Spielmannszug, der Posaunenchor, der Dreiklang und die Jagdhornbläser. Kinder können am Sonntag mit dem Dreiklang im Seegarten singen, an einer Kirchenführung teilnehmen, Nistkästen bauen, sich mit Äpfeln beschäftigen, Filzen, mit dem Lichtgewehr schießen, den Flohmarkt besuchen oder sich auf einer Strohhüpfburg austoben.

Bei den Winzern gibt es nicht nur Einblicke in die Arbeitswelt der Selbstvermarkter, sondern auch in die Schnapsbrennerei oder in eine Hackschnitzelheizung. Nicht zu vergessen die alte Handwerkskunst, die in der Schmiede, im Flachsbrechhaus beim Klöppeln oder beim Körbeflechten demonstriert wird.

Für Speis und Trank ist an vielen Stellen gesorgt, die Gasthäuser sind geöffnet. Anhand der Flyer und der Nummerierungen der Betriebe und Aktionsstellen bekommt man einen Überblick über das Geschehen und die Örtlichkeiten. Eine Gelegenheit, an einem Nachmittag viel von dem zu erfahren, was auch zum Begriff „Heimat“ gehört.

Programm des Heimattags am Sonntag, 7. September

Ein Auszug aus dem umfangreichen Programm in Wiesenbronn:

10 Uhr: Gottesdienst im Seegarten. Anschließend Eröffnung durch Landrätin Tamara Bischof.

11.30 Uhr: Standkonzert im Seegarten.

12 bis 18 Uhr: Ausstellungen im Rathaus.

12.30 Uhr: Führungen Weingut Hotel Roth, Hackschnitzelheizung (auch um 14.30 und 16.30 Uhr).

13 Uhr: Schmiedevorführung, Koboldstraße 3 (auch um 14 und 15 Uhr).

13 bis 17 Uhr: Dreiklang-Singen mit Kindern im Seegarten.

13.30 bis 17.30 Uhr: Nistkästen bauen, bei der Kirche.

14 Uhr: Dorfführung, Start im See-garten; Standkonzert der Jagdhornbläser, Eichstraße 13.

14.30 Uhr: Kirchenführung der evangelischen Kirchengemeinde für Kinder und Jugendliche (auch um 16 Uhr).

16 Uhr: Kellerhäusla-Führungen mit Reinhard Hüßner (auch schon um 13.30 Uhr), beim Schützenhaus.

Das komplette Programm mit Lageplan Wiesenbronns gibt's online unter www.kitzingen.de/tourismus/kultur

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