Marktbreit
Kulturausschuss

Konzerte in abgespeckter Form

Früher gab es in Marktbreit bis zu drei Rathauskonzerte im Jahr. Wegen der teilweise sehr hohen Kosten für die Stadt wurde das Angebot zurückgefahren. Eine Zusammenarbeit mit Musikschulen und Hochschulen könnte helfen.
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Für Samstag, 13. Oktober, kündigte Kulturreferent Jürgen Huthöfer (CSU) am Mittwoch im Kulturausschuss des Marktbreiter Stadtrates ein Rathauskonzert an. Dazu wurde das Trio "Opus 8" eingeladen, das die Instrumente Klavier, Violine und Violoncello einsetzt.

"Gut, dass wieder einmal ein Klavier beteiligt ist, danach wird öfters gefragt", lobte Bürgermeister Erich Hegwein (CSU). Es gebe ohnehin ein breites Spektrum an Musikern, die in der Marktbreiter Rathaushalle auftreten wollen. Christiane Berneth (SPD) gab jedoch zu bedenken, dass Klaviermusik grundsätzlich gut ankomme und gefragt sei, dass aber auch modernere Klaviermusik vorkommen sollte, um die Liebhaber anderer Stilrichtungen anzusprechen.

Bis zu 3000 Euro draufgelegt


Nach einer Frage aus den Reihen der Zuhörer blickte Hegwein konkret auf die Historie der Rathauskonzerte zurück und stellte fest, dass früher bis zu drei Rathauskonzerte veranstaltet wurden. Dabei habe die Stadt immer draufgelegt. Zuletzt habe es nur noch ein Konzert gegeben und selbst für dieses Event musste die Stadtkasse 2000 Euro zuzahlen.

"Bei einigen Konzerten haben wir bis zu 3000 Euro draufgezahlt und das noch für überwiegend auswärtige Konzertbesucher", gab Hegwein zu bedenken. Die Marktbreiter Musikanten hingegen füllten das Lagerhaus und spielten sogar an zwei Terminen, andere Anbieter zeigten unterschiedliche Erfolge.

Eine Zuhörerin regte ergänzend an, dass die Stadt einmal mit der Musikhochschule in Würzburg ins Gespräch kommen sollte, außerdem gebe es auch noch den Teufelsgeiger Florian Meierott, der in Erlach eine eigene Musikschule betreibe. Der Kulturausschuss nahm die Hinweise zur Kenntnis.
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