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Konzept für Hohlgraben

Auch wenn sich die Stadträte in ihrer Sitzung am Montagabend einig waren, dass sie im Baugebiet Fuchsberg eigentlich keine Mehrfamilienhäuser haben möchten: Den Bau eines Fünf-Familien-Wohnhauses in der Otto Selzer Straße mussten sie genehmigen, da sich das Vorhaben bis auf eine kleine Ausnahme an die Vorgaben des Bebauungsplans hält.
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Häuslebau
Eine Erweiterung des Baubegietes in Hellmitzheim soll ein Beitrag sein, die Zahl der Bürger im Ort konstant zu halten.

Auch wenn sich die Stadträte in ihrer Sitzung am Montagabend einig waren, dass sie im Baugebiet Fuchsberg eigentlich keine Mehrfamilienhäuser haben möchten: Den Bau eines Fünf-Familien-Wohnhauses in der Otto Selzer Straße mussten sie genehmigen, da sich das Vorhaben bis auf eine kleine Ausnahme an die Vorgaben des Bebauungsplans hält.

Wie schon aus der Bauausschusssitzung vergangenen Mittwoch berichtet, hatte sich gegen den Bau erheblicher Widerstand der Anlieger erhoben. Das Landratsamt wiederum sah in einer Stellungnahme keine Bedenken dagegen, so dass die Räte bei 10:6 Stimmen das Haus genehmigten. Die Verwaltung wird den Räten Vorschläge ausarbeiten, die solche Bauten künftig verhindern könnten.

Weitere Punkte der Sitzung waren:

• Der Großteil der Stadtratssitzung am Montagabend war von der Umsetzung früherer Beschlüsse geprägt: So wurde für die zweite Änderung des Bebauungsplans Ohrenberg ebenso der Satzungsbeschluss gefasst, wie für den Bebauungsplan Hasenpfad II, die 3. Änderung der Sanierungssatzung, die 1. Änderung der Gestaltungssatzung, die 3. Änderung des kommunalen Förderprogramms und die 4. Änderung der Gebührensatzung der Feuerwehr. Alle Beschlüsse wurden einstimmig gefasst.

• Das vom Bund Naturschutz vorgelegte Pflegekonzept für den Hohlgraben wurde von den Räten einstimmig in nichtöffentlicher Sitzung akzeptiert, wie Bürgermeister Erich Hegwein bekannt gab. Die Nichtöffentlichkeit war wegen privater Nachbarinteressen nötig geworden. Wie bei allen Hecken ist es auch im Hohlgraben nötig, Teile auszulichten und auf den Stock zu setzen. Die Arbeiten sollen in Zusammenarbeit mit dem Landschaftspflegeverband umgesetzt werden. Da die Stadt mit einer Förderung rechnet, kann es dafür keine Anmeldung zum Ökokonto geben.

• Die Warnbaken in der gerade sanierten Bachgasse werden bis zur Beendung der Baustelle noch an den Bäumen und Grünflächen stehen bleiben, wie Hegwein auf Nachfrage berichtete. Eine dann anstehende Verkehrsschau wird zeigen, wie künftig in der Straße weiter verfahren wird. Denn immer wieder werden die Pflanzflächen von Autofahrern überrollt.

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