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Konfis backen Brot für die Welt

Das Erntedankfest nahm Pfarrer Hans Gernert zum Anlass, mit seiner Konfirmandengruppe an der Aktion „5000 Brote – Konfis backen Brot für die Welt“ teilzunehmen. Bäckermeister Joachim Müller öffnete dafür seine Backstube in Geiselwind. Vor den Augen der Konfirmanden mischte er den Brotteig aus Mehl, Salz, Gewürzen, Wasser und Sauerteig. Die Zukunft des Bäckerhandwerks sieht er düster. So habe es in Kitzingen einmal über 40 Backstellen gegeben, heute seien es nur noch zwei und bald nur noch eine. Als Gründe sieht er die Backautomaten bei den Discountern und die Arbeitszeiten für einen Bäcker. Während die 50 Brote im Dampfgarer ruhten, erklärte Pfarrer Gernert der Gruppe in der Autobahnkirche, wofür die Spenden für die Brote verwendet werden. Das evangelische Hilfswerk Brot für die Welt fördert damit ein Projekt der Mekane-Yesus-Kirche in Äthiopien im Westen des Landes, wo etwa 300 000 Menschen aus dem benachbarten Bürgerkriegsland Südsudan Zuflucht gesucht haben. In dem Projekt werden Bauernfamilien beim Mais- und Gemüseanbau unterstützt, für junge Leute werden Kurse zur Unternehmensgründung angeboten und in Friedenskursen wird geholfen, Konflikte zwischen Einheimischen und Fremden gewaltfrei zu lösen. Nach dem Erntedankgottesdienst wurden die frischen, duftenden Brote gerne mitgenommen. Die Spendenaktion erbrachte 365 Euro – eine symbolische Zahl. Foto: Hans Gernert
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_ Foto: Hans Gernert

Das Erntedankfest nahm Pfarrer Hans Gernert zum Anlass, mit seiner Konfirmandengruppe an der Aktion „5000 Brote – Konfis backen Brot für die Welt“ teilzunehmen. Bäckermeister Joachim Müller öffnete dafür seine Backstube in Geiselwind. Vor den Augen der Konfirmanden mischte er den Brotteig aus Mehl, Salz, Gewürzen, Wasser und Sauerteig. Die Zukunft des Bäckerhandwerks sieht er düster. So habe es in Kitzingen einmal über 40 Backstellen gegeben, heute seien es nur noch zwei und bald nur noch eine. Als Gründe sieht er die Backautomaten bei den Discountern und die Arbeitszeiten für einen Bäcker. Während die 50 Brote im Dampfgarer ruhten, erklärte Pfarrer Gernert der Gruppe in der Autobahnkirche, wofür die Spenden für die Brote verwendet werden. Das evangelische Hilfswerk Brot für die Welt fördert damit ein Projekt der Mekane-Yesus-Kirche in Äthiopien im Westen des Landes, wo etwa 300 000 Menschen aus dem benachbarten Bürgerkriegsland Südsudan Zuflucht gesucht haben. In dem Projekt werden Bauernfamilien beim Mais- und Gemüseanbau unterstützt, für junge Leute werden Kurse zur Unternehmensgründung angeboten und in Friedenskursen wird geholfen, Konflikte zwischen Einheimischen und Fremden gewaltfrei zu lösen. Nach dem Erntedankgottesdienst wurden die frischen, duftenden Brote gerne mitgenommen. Die Spendenaktion erbrachte 365 Euro – eine symbolische Zahl. Foto: Hans Gernert

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