DETTELBACH

Kolping steckt 15 000 Euro ins Museum

Die Kolpingfamilie Dettelbach wird in den nächsten drei Jahren gut 15 000 Euro investieren, um ihr Handwerker- und Kolpingmuseum im Faltertor auf Vordermann zu bringen. Bei der Generalversammlung am Samstagabend im Gasthof Bacchus stimmten die 40 Mitglieder dem Vorschlag des Vorsitzenden Michael Schuba einstimmig zu. Vorausgegangen war ein Vortrag vom Museumswart Rainer Sauer, der den Investitionsplan vorstellte.
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Ehrung für langjährige Mitgliedschaft: Michael Schuba (links), Vorsitzender der Kolpingsfamilie Dettelbach, ehrte Hubert Rüdling und Alfons Ködel für 65 Jahre Mitgliedschaft. Foto: Foto: Guido Chuleck

Die Kolpingfamilie Dettelbach wird in den nächsten drei Jahren gut 15 000 Euro investieren, um ihr Handwerker- und Kolpingmuseum im Faltertor auf Vordermann zu bringen. Bei der Generalversammlung am Samstagabend im Gasthof Bacchus stimmten die 40 Mitglieder dem Vorschlag des Vorsitzenden Michael Schuba einstimmig zu. Vorausgegangen war ein Vortrag vom Museumswart Rainer Sauer, der den Investitionsplan vorstellte.

Der sieht vor, dass bis Ende 2014 gut 7900 Euro für die Renovierung des obersten Stockwerks im Jugendturm und für den Umbau des Raumes zum Kolpingmuseumsraum, der Renovierung des großes Raumes über der Durchfahrt des Turmes und für Werbung in Form von Schildern, Werbebannern und Hinweistafeln investiert werden. Bis Ende 2015 will die Kolpingsfamilie für funktionierende sanitäre Anlagen, der Beleuchtung und einem Depot im Dachboden weitere 3000 Euro ausgeben, und 2016 soll der Männerturm hergerichtet werden, was weitere 4100 Euro kosten wird.

Inbegriffen in diese Ausgaben sind zwei Vitrinen für neue Ausstellungsstücke und Sonderausstellungen für 2000 Euro und das Entfernen des Taubenkots mitsamt Entsorgung durch eine Fremdfirma für ebenfalls 2000 Euro. Nicht mitgerechnet sind die Eigenleistungen durch die Mitglieder, sagte Sauer. „Vor allem vor dem Hintergrund, dass wir in diesem Jahr den 200. Geburtstag von Adolph Kolping feiern, sollten wir dieses Geld auch in die Hand nehmen“. Kassier Peter Then hat auch schon eine entsprechende Rücklage angelegt, so dass die Mitglieder jederzeit mit konkreten Planungen und den tatsächlichen Arbeiten beginnen können.

Aus organisatorischen Gründen wird es zwar auch beim diesjährigen Fronleichnamsfest einen eigenen Kolping-Altar geben, berichtete Michael Schuba. Allerdings soll es in Kürze Gespräche geben, etwa mit dem Frauenbund, über einen gemeinsamen Altar. „Für einen Einzelnen ist dieser Altar ein Vollzeit-Job, und beim Frauenbund gibt es ebenfalls Überlegungen über einen gemeinsamen Altar“, so Schuba. Weiterhin bekommt er Unterstützung bei den Geburtstagsbesuchen, die er aus beruflichen Gründen nicht allein bewältigen kann. Den Vorschlag aus Reihen der Mitglieder, die Kolpingsfamilie möge Computer anschaffen, damit Senioren den Umgang mit einem PC und dem Internet lernen können, will der Vorstand prüfen.

Bei der Generalversammlung ehrte Schuba auch langjährige Mitglieder. Seit 25 Jahren sind Volker Kortus und Frank Herderich Mitglied, und auf 65 Jahre kommen Walter Weichsel, Hubert Rüdling und Alfons Ködel.

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