Schwarzach

Kloster Münsterschwarzach: Aus Bus- werden Autoparkplätze

Die Parkproblematik rund um das Kloster Münsterschwarzach beschäftigte erneut den Schwarzacher Marktgemeinderat. In ihrer Sitzung am Dienstag beschlossen die Ratsmitglieder, die Busparkplätze auf dem Großen Parkplatz zu einem Großteil in Parkplätze für Personenkraftfahrzeuge umzuwandeln. Durch die Umstrukturierung stehen künftig 18 zusätzliche Pkw-Stellplätze zur Verfügung. Auf dem Parkplatz können dann nur noch zwei Omnibusse parken. Weiterhin gesperrt für Autos bleibt der gegenüberliegende Busbahnhof. In diesen dürfen nach wie vor nur Busse einfahren.
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Neun der elf Busparkplätze auf dem Großen Parkplatz in Münsterschwarzach werden wegen der prekären Parksituation in 18 Pkw-Parkplätze umgewandelt. Zwei Flächen für Busse bleiben am Ende des Areals erhalten. Foto: Peter Pfannes
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Die Parkproblematik rund um das Kloster Münsterschwarzach beschäftigte erneut den Schwarzacher Marktgemeinderat. In ihrer Sitzung am Dienstag beschlossen die Ratsmitglieder, die Busparkplätze auf dem Großen Parkplatz zu einem Großteil in Parkplätze für Personenkraftfahrzeuge umzuwandeln. Durch die Umstrukturierung stehen künftig 18 zusätzliche Pkw-Stellplätze zur Verfügung. Auf dem Parkplatz können dann nur noch zwei Omnibusse parken. Weiterhin gesperrt für Autos bleibt der gegenüberliegende Busbahnhof. In diesen dürfen nach wie vor nur Busse einfahren.

"Häufig stehen die Busparkplätze auf dem Großen Parkplatz in Münsterschwarzach leer, während die Pkw-Parkplätze überfüllt sind", schilderte Bürgermeister Volker Schmitt die Erfahrungen der vergangenen Jahre. Von den elf Busparkplätzen seien zu Stoßzeiten höchstens drei besetzt. Nachdem die Parkplätze für Autos schon lange nicht mehr ausreichen, akuter Parkplatzmangel bestehe und deshalb häufig verkehrswidrig geparkt werde, sei man auf die Idee gekommen, mehrere Busparkplätze in Stellplätze für Pkw zu umzuwandeln.

Freies Parken für Kirchgänger?

Drei Varianten, die das Planungsbüro TIG ausgearbeitet hat, stellte das Gemeindeoberhaupt vor. Es entstehen Kosten von etwa 4500 Euro. Ausführlich setzte sich das Gremium mit den verschiedenen Möglichkeiten der Umgestaltung auseinander. "Wir brauchen jeden möglichen Parkplatz für Pkw, nachdem bald auch die Parkplätze vor dem Torhaus wegfallen", erinnerte die zweite Bürgermeisterin Johanna Sendner an die bevorstehende autofreie Umgestaltung des Kleinen Parkplatzes vor der Abtei. "Bei der Einteilung sollte man auch an Wohnmobile denken. Die müssen ja auch irgendwo parken", meinte der dritte Bürgermeister Ralf Henninger.

Nach diversen Diskussionen sprach sich die Ratsrunde grundsätzlich für eine Änderung der Parksituation aus und entschied sich für die zweite Variante. Diese sieht vor, dass die ersten neun Parkflächen für Busse (bei Zufahrt von der Schweinfurter Straße aus) in komfortable Pkw-Stellflächen umgestaltet werden. Die letzten beiden Parkplätze bleiben Omnibussen vorbehalten. Peter Kuhn regte an, den gegenüberliegenden Busbahnhof an der Zufahrt zur Umgehung an Sonntagen für die Fahrzeuge der Kirchgänger frei zu geben. Dort waren in jüngster Vergangenheit Knöllchen während der Gottesdienstzeit ausgeteilt worden. Bürgermeister Schmitt nahm das Anliegen zur Kenntnis. Er will das Thema demnächst als eigenen Tagesordnungspunkt behandeln.

Neue Apotheke kommt am Marktplatz

Am Marktplatz in Stadtschwarzach wird in einer ehemaligen Backstube eine neue Apotheke installiert. Das Gremium stimmte der erforderlichen Nutzungsänderung in der Sitzung einstimmig zu.

Nach einem Sturmschaden wurde der Kreuzschlepper am Anwesen Bamberger Straße 1 in Stadtschwarzach restauriert. Die Gesamtkosten von 8570 Euro verringerten sich durch Zuwendungen seitens der Unterfränkischen Kulturstiftung Würzburg (1054 Euro), des Landkreises Kitzingen (2503 Euro), der Sparkassenstiftung Würzburg (1000 Euro), der VR-Bank Kitzingen (250 Euro) und des Lions-Clubs Kitzingen (500 Euro).

Schwarzach beteiligt sich auch in diesem Jahr am Mainschleifen-Shuttle (Freizeitbuslinie 105, 106). Auf diesen Linien wurden im vergangenen Jahr 5623 Fahrgäste befördert. Die Linie 107 (Mainschleifen-Express) nutzten 3900 Fahrgäste. Die Zahlen der VG Volkach trug Bürgermeister Schmitt vor. Bei den Kosten entfielen auf Schwarzach knapp 3000 Euro.

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