IPHOFEN

Klares Votum für das Iphöfer Winzerfest am Marktplatz

In Iphofen wird es auch 2016 ein Winzerfest am Marktplatz geben. Ein drohender Ausfall ist damit vom Tisch. Allerdings ist hängen über einer möglichen Nachfolgeveranstaltung noch einige Fragezeichen.
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Winzerfest Iphofen
Symbolbild Winzerfest Iphofen Foto: Richard Schober

In Iphofen wird es auch 2016 ein Winzerfest am Marktplatz geben. Ein drohender Ausfall ist damit vom Tisch. Eine Befragung der Bürger und Gäste habe mit 84 Prozent ein Votum für den Marktplatz ergeben. Die bisherige Winzerfestgemeinschaft löst sich zwar auf, doch mit der Unterstützung der Stadt wird das Winzerfest neu konzipiert. Vorerst gibt es noch keine feste Vereins- oder Gesellschaftsstruktur, diese gilt es noch zu formen.

Vergangenen Freitag hatte die Stadt zu einem moderierten „Zukunftsdialog Winzerfest“ geladen und Bürgermeister Josef Mend wertete die Resonanz von 80 Besuchern positiv. Dabei habe sich gezeigt, dass sich die Winzer stärker engagieren wollen und die Gastronomen die Bewirtung weitgehend übernehmen könnten. „Mir war wichtig, dass wir eine grundsätzliche Entscheidung gefällt haben“, betonte Mend. Es habe sich eine Gruppe von sieben Personen bereit erklärt, sich der Ergebnisse anzunehmen und konzeptionelle Arbeit zu leisten. „Ich habe begeistert registriert, dass sich eine Führungsgruppe gefunden hat und wir bei erst einem Termin schon so weit gekommen sind“, meinte Hans Brummer. Positiv verbuchte der Bürgermeister, dass neue Vereine wie die Musikschule mitmachen wollen, eine Unterstützerliste Hoffnung gibt und dass sich viele Personen bereit erklärt haben, neu einzusteigen.

„Ich denke, damit hat das Winzerfest einen Schub für die Zukunft bekommen“, so Mend zuversichtlich.

Die weiteren Themen im Rat:

• Die Iphöfer beantragen für die sechs Stadtteile zusammen 666 000 Euro für das Städtebauförderungsprogramm bei der Regierung von Unterfranken. „Wir haben darin nur Sanierungen, die wir gerne angehen würden“, sagte der Bürgermeister. „Es geht schlicht darum, wie viele Mittel wir zugeteilt bekommen“, meinte Mend. Das Gros macht Iphofen selbst mit 498 000 Euro aus.

• Für den Relaunch der Vinothek werden auch neue Tische, Stühle und Barhocker beschafft. Den Auftrag dafür erteilten die Räte zum Angebotspreis von rund 22 000 Euro der Würzburger Firma Büroforum.

• Bei der Abrechnung der Straßenausbaubeiträge für die Schlesienstraße und die Sudetenstraße kamen Gesamtkosten von einer Millionen Euro heraus. Davon werden 990 000 Euro umgelegt mit einer Quote von 70 Prozent für die Anlieger und 30 Prozent für die Stadt. Die Stadt wird entsprechend in den Bescheiden für die Ausbaubeiträge zwölf Euro pro Quadratmeter den Anliegern in Rechnung stellen. Josef Mend betonte, dass eine mögliche Abschaffung der Straßenausbaubeiträge für die Sanierungen in Iphofen und Possenheim nicht zutrifft, da beide bereits abgeschlossen und nach geltendem Recht zu behandeln sind.

Die Bescheide aus dem Rathaus für die 83 Grundstücke würden in den kommenden Wochen versendet.

• Im evangelischen Gemeindehaus von Dornheim gibt es im Keller Feuchtigkeitsschäden. Jetzt war der Bausachverständige Ludwig Huber vor Ort. Auf Anraten des Experten wurde ein bislang laufender Lüfter abgeschaltet, da dieser kontraproduktiv gewirkt habe. Ludwig Huber habe dargelegt, dass das Dornheimer Problem mit relativ einfachen Mitteln aus der Welt zu schaffen sei.

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