Haidt

Klären, wem die Leitungen gehören

Um eine Photovoltaikanlage auf dem Dach seines Hauses im Kleinlangheimer Ortsteil Haidt zu installieren, möchte ein Bürger die nötigen Zuleitungen mittels Spülbohrung unter der Straße– und damit durch Nutzung des Gemeindegrunds – verlegen. Grundsätzlich stimmte die Ratsrunde in der Sitzung am Dienstag dem Vorhaben einstimmig zu, allerdings unter dem Vorbehalt, dass vorher die Eigentumsverhältnisse geklärt werden und die ausführende Firma N-Ergie einen offiziellen Gestattungsantrag stellt.
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Um eine Photovoltaikanlage auf dem Dach seines Hauses im Kleinlangheimer Ortsteil Haidt zu installieren, möchte ein Bürger die nötigen Zuleitungen mittels Spülbohrung unter der Straße – und damit durch Nutzung des Gemeindegrunds – verlegen. Grundsätzlich stimmte die Ratsrunde in der Sitzung am Dienstag dem Vorhaben einstimmig zu, allerdings unter dem Vorbehalt, dass vorher die Eigentumsverhältnisse geklärt werden und die ausführende Firma N-Ergie einen offiziellen Gestattungsantrag stellt.

Bürgermeisterin Gerlinde Stier trat dafür ein, dass die Anlage in das Eigentum von N-Ergie übergeht. In der kurzen Diskussion zum Vorhaben betonte Willi Köhler, dass es auch um eine spätere Gewährleistung gehe, da unter der Straße auch Leitungen verlaufen, die es zu beachten gelte, "weshalb es wichtig ist, dass festgelegt wird, wer der Besitzer der Leitungen für die Photovoltaikanlage ist", so Köhler.

Keine Genehmigung für Toiletten

Beim Neubau von zwei gewerblichen Mehrzweckhallen ging es ebenfalls um ein Vorhaben in Haidt. Der Bauantrag wurde im Januar gestellt, der Bauherr hatte dabei WC-Anlagen beantragt, die aber wegen des fehlenden Wasser- und Kanalanschlusses beim Landratsamt nicht genehmigt wurden. Die Bürgermeisterin verlas in der Sitzung eine Erklärung des Bauherrn, dass er zunächst auf die Toiletten verzichte, die später installiert werden sollen. Vorher werde noch der Wasser- und Kanalanschluss geklärt, lautete die weitere Erklärung. Mit dieser Aussage war die gesamte Ratsrunde einverstanden.

Der Rat ermächtigte die Bürgermeisterin außerdem einstimmig, den Auftrag für die Außenanlagen des Kindergartens an die Firma mit dem wirtschaftlichsten Angebot zu vergeben. Das Landratsamt teilte mit, dass die Einweihung der Bahnhofstraße am 5. Juni um 15 Uhr am Festplatz stattfindet.

Zum Schluss verlas die Bürgermeisterin noch aus einem Schreiben des bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, dass noch Standorte für Mobilfunkanlagen gesucht werden. In dem Schreiben wurde darauf verwiesen, dass diese Technik nicht gesundheitsschädlich sei.

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