KITZINGEN

Kitzingen gegen Todesstrafe

Auf Initiative der Gemeinschaft Sant Egidio findet am Donnerstag, 30. November, unter dem Motto „Städte für das Leben - Städte gegen die Todesstrafe“ ein internationaler Aktionstag statt. Auch die Stadt Kitzingen schließt sich heuer zum wiederholten Male dieser Kampagne an, heißt es aus dem Kitzinger Rathaus. Rund 1300 Städte weltweit beteiligen sich an der Aktion.
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Auf Initiative der Gemeinschaft Sant Egidio findet am Donnerstag, 30. November, unter dem Motto „Städte für das Leben - Städte gegen die Todesstrafe“ ein internationaler Aktionstag statt. Auch die Stadt Kitzingen schließt sich heuer zum wiederholten Male dieser Kampagne an, heißt es aus dem Kitzinger Rathaus. Rund 1300 Städte weltweit beteiligen sich an der Aktion.

In vielen Metropolen wird an diesem Tag ein charakteristisches Gebäude besonders beleuchtet, so etwa in Rom das Kolosseum, in Brüssel das Atomium und in Bonn das Münster. Protest gegen Unmenschlichkeit In Kitzingen wird an diesem Tag die Alte Synagoge besonders beleuchtet sein, die selbst in der Reichspogromnacht vom 9. auf den 10. November 1938 zum Opfer wurde. Mit diesen Gesten und einer Reihe von öffentlichen Veranstaltungen wollen die Organisatoren ihren Protest gegen die Unmenschlichkeit der Todesstrafe zum Ausdruck bringen.

Der 30. November wurde für den Aktionstag gewählt, weil an diesem Tag im Jahr 1786 das Großherzogtum Toskana als erster Staat der Welt Folter und Todesstrafe für abgeschafft erklärte.

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