MAINSONDHEIM

Kirchweih auf den Sunda-Inseln

Einiges Sonderbares erfuhr man am Kirchweihsonntag beim traditionellen Umzug in Mainsondheim: So ist Dettelbach ein angeschlossener Ortsteil von Mainsondheim und es soll hier auch Kühe geben, die Milch in Bier verwandeln.
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Die Ureinwohner der „Sunda”-Inseln warten ungeduldig darauf, dass das Bier ausgegraben wird. Foto: Foto: Hanns Strecker

Einiges Sonderbares erfuhr man am Kirchweihsonntag beim traditionellen Umzug in Mainsondheim: So ist Dettelbach ein angeschlossener Ortsteil von Mainsondheim und es soll hier auch Kühe geben, die Milch in Bier verwandeln.

Ein prächtiger Festzug mit 18 Gruppen, Festwagen und Musikern zog durch den Ort und begeisterte hunderte von Zuschauern. Ziel waren die „Sunda“-Inseln direkt neben dem Sportheim, wo man ein eindrucksvolles Südsee-Szenarium aufgebaut hatte. Eine große blaue Plane stellte das Meer dar, wo mit aufgeschütteten Sand verschiedene Inseln dargestellt wurden.

Alle Darsteller mischten sich zuerst unter den Festzug, so zum Beispiel eine Gruppe wilder Wikinger auf ihrem Boot, die Ureinwohner der „Sunda“-Inseln, tanzende Anemonen, Meerjungfrauen und Fische aller Art. Darunter auch Piraten, die noch einen Wagen mit „Jungpiraten“ dabei hatten. Und alle waren auf dem Weg zu den „Sunda“-Inseln, um dort, im „Epizentrum der Biernot“ nach dem Schatz, einem vergrabenen Bierfass zu suchen.

Hier wartete bereits der fast täuschend echt dargestellte Chuck Noland von der Insel der Gestrandeten, der sich Unterstützung von Indiana Jones, Christoph Kolumbus und Marco Polo holte. Unter den Anfeuerungsrufen der Zuschauer blieben die ersten Grabungsversuche ergebnislos. Allerdings fand man im Sand einen Scheck, der von der anwesenden Bürgermeisterin Christine Konrad mit der nötigen Unterschrift versehen wurde und als Spende für die Burschenschaft verwendet wird.

Einem Taucher, der in Begleitung eines Fisches war, gelang es schließlich unter dem Jubel der Anwesenden am Strand das Bierfass zu finden. „Die Sundemer Kerm ist halt doch die Schönste in ganz Franken“, mutmaßte ein Zuschauer.

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