KLEINLANGHEIM

Kirchengade renoviert

Die Soldatenkameradschaft erhält einen Zuschuss für die Restaurierung des Vereinsgadens in der Kirchenburg Kleinlangheim.
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In der schönen Kulisse der Kirchenburg feierte der Kleinlangheimer Gesangsverein 1910 am Sonntagnachmittag sein hundertjähriges Bestehen. Zehn Gastchöre aus der näheren Umgebung waren eingeladen, dieses Fest mit zu gestalten. Foto: Elisabeth Versl-Waag

Beim Antrag der Soldatenkameradschaft für einen Zuschuss bei der Restaurierung des Vereinsgadens in der Kirchenburg gab es allgemeine Zustimmung in der Sitzung des Gemeinderates Kleinlangheim am Dienstag. Für die veranschlagten Materialkosten in Höhe von rund 15 000 Euro gibt es einen gemeindlichen Anteil von 30 Prozent. Eine längere Diskussion gab es zur Bitte des Vereins um einen Überlassungsvertrag, der aber in der Runde so gut wie keine Unterstützung fand. Hans Braun, Mitglied bei der Kameradschaft, begründete dieses Ansinnen damit, dass der Verein eine gewisse Sicherheit brauche, falls nach Investitionen und viel Arbeitsleistung die Gemeinde doch den Gaden beanspruchen sollte. Er betonte, dass das Gasthaus Zum Bären das Vereinslokal bleiben werde und der Gaden für die beiden Fahnen, Geschirr und weitere Utensilien gebraucht werde. Thomas Schellhorn und Rudi Federsel hielten einen Pachtvertrag mit Kündigungsfrist für besser und Bürgermeisterin Gerlinde Stier einen Mietvertrag: „Das wäre auch eine Sicherheit“.

Norbert Heß schlug eine Vereinbarung dergestalt vor, dass dem Verein eine Kostenerstattung inklusive Wertminderung im Laufe der Jahre gewährt wird, falls die Gemeinde den Gaden doch brauchen sollte. „Damit kann ich leben“, sagte Hans Braun. Das Ratskollegium auch. Die Vereinbarung wurde einstimmig gebilligt.

Weitere Themen im Gemeinderat waren:

• Bei fünf Gegenstimmen wurde die Verlängerung des Durchführungsvertrags für das Vorhaben Solarkraftwerk Atzhausen, Schwarzacher Straße gebilligt. Stier erinnerte daran, dass aufgrund der geänderten Rahmenbedingungen diese Photovoltaikanlage bisher nicht gebaut wurde, die Baugenehmigung aber bleiben soll, weshalb die Fristverlängerung um vier Jahre beantragt wurde.

• Die Bürgermeisterin lud zur Vorstellung des Kernwegenetzes am 28. Oktober um 19.30 Uhr in die Rüdenhäuser Turnhalle ein. Sie bedankte sich mit herzlichen Worten bei ihrem Stellvertreter Dieter Zeller für die Organisation des „sehr gut gelungenen“ Herbstmarktes in der Kirchenburg und bei Wolfgang Friedel als einer der Mitorganisatoren der Tour de Müll. Ihr Dank galt auch der Feuerwehr für die Sicherung des Laternenumzugs des Kindergartens am 11.

November. Die Feuerwehr bekommt einen Zuschuss zur Jugendarbeit in Höhe von 115 Euro und die Dorfjugend einen über 250 Euro für Ausgaben bei der kommenden Kirchweih.

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