2010 wurde die Lauber St. Nikolauskirche renoviert, jetzt haben die Lauber am Sonntag das 425-jährige Kirchenjubiläum gefeiert. Am Festgottesdienst nahmen viele frühere Lauber und auch der Landtagsabgeordnete Otto Hünnerkopf sowie Prichsenstadts Bürgermeister René Schlehr teil.

Für die Kirche, die einst auf Kosten des Bürgerspitals Würzburg erbaut wurde, mussten die Lauber ihren jährlichen Zehnten in dem eigens dafür erbauten nahe gelegenen Zehnthof abgeben. Die Kirche ist ein Schmuckstück mit kostbaren Kunstwerken, darunter ein Vortragekreuz aus der Riemenschneiderschule und vor allem die weit über die Grenzen hinaus bekannte Lauber Sandsteinmadonna, die ebenfalls 425 Jahre im Ort Laub steht.

Den Festgottesdienst zelebrierte Pfarrer Peter Göttke mit Diakon Karl Leierseder. Die Orgel spielte Emil Schindler und der Pfarreiengemeinschaftschor Venimus unter der Leitung von Johanna Neuerer untermalte den Festgottesdienst mit Choralgesängen. Sämtliche örtliche Vereine nahmen mit Fahnenabordnungen teil.

Seinen Dank richtete Göttke an die Lauber, die in viel Gemeinschaft das Gotteshaus unterhalten und auch für den reibungslosen Ablauf der vielen Gottesdienste, Taufen, Hochzeiten, Beerdigungen und die Pflege des gesamten Umfeldes sorgen.

Am Nachmittag führte Kirchenverwaltungsmitglied Peter Werner durch die Kirche und Emil Schindler spielte ein meditatives Orgelstück. Die Kommunionkinder und deren Mütter hatten eine kleine marianische Andacht vorbereitet.

Außerdem waren alte wertvolle Messgewänder und auf einer Schautafel Bilder von der Renovierung ausgestellt. Die Vorbereitungen lagen in den Händen von Kirchenpflegerin Inge Knaub und die Verköstigung der Gäste nahmen Mitglieder der Spielvereinigung Laub vor. Der Erlös ist für den Unterhalt der Kirche.