Volkach

Kindergartenkinder werden auch in den Sommerferien betreut

Der Bedarf an Ferienbetreuung für Kindergartenkinder steigt, ebenso die Besucherzahlen des Museums Barockscheune. Und die Dimbacher bekommen endlich ein Feuerwehrhaus.
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Gut betreut auch in der Schließzeit der Sommerferien: Dieses Angebot bietet Volkach auch im Sommer 2019 für den Nachwuchs an. Im Bild bemalen Kindergartenkinder aus Gaibach und Obervolkach die Volkacher Kläranlage. Foto: Moritz Maier

Der Bedarf ist zwar nicht riesig, aber er steigt von Jahr zu Jahr: Zwischen zehn und 16 Mädchen und Buben sind heuer in Volkach für eine Betreuung während der dreiwöchigen Schließzeit in den Sommerferien angemeldet. Die Eltern der Kindergarten- und Krippenkinder aus Astheim, Eichfeld, Escherndorf, Fahr, Gaibach, Obervolkach, Volkach und dem Waldkindergarten konnten ihren Bedarf wochenweise anmelden. Der Volkacher Stadtrat stimmte auf Vorschlag von Kindergartenreferentin Anja Hirt (Freie Wähler) einstimmig dafür, dieses zusätzliche Angebot für Kinder ab drei Jahren wieder zu ermöglichen.

Weitere Punkte aus dem Volkacher Stadtrat:

  • In Dimbach wird ein neues Feuerwehrhaus gebaut, das geschätzte 300 000 Euro kosten könnte. Der Volkacher Stadtrat hat den Planungsauftrag dafür an das Büro ARS, Roland Schicker (Volkach) vergeben. Auf Anregung Heiko Bäuerleins (CSU) soll der Planer auch eine Variante in Modulbauweise anbieten. Bei der Gelegenheit erkundigte sich Barbara Nicola-Bier nach dem noch fehlenden Feuerwehr-Bedarfsplan für Volkach und dessen Ortsteile. Einen konkreten Zeitpunkt könne er noch nicht nennen, sagte Bürgermeister Peter Kornell (FW), stellte den fertigen Plan aber für die Jahresmitte in Aussicht. Zudem kündigte er Gespräche über einen Bauplatz für das Feuerwehrhaus in Obervolkach an.
  • Seit einem Jahr ist Margit Hofmann ehrenamtliche Leiterin des Museums Barockscheune in Volkach und bei ihrem Jahresbericht für den Stadtrat versprühte sie förmlich die Begeisterung für ihre Arbeit. Lob dafür gab's auch vom Bürgermeister. "Sie hat sich richtig reingekniet und ihre Berufung gefunden", freute sich Kornell. Der Lohn für diese unbezahlten Mühen: Mit knapp 2500 Besuchern hatte die Barockscheune mehr Besucher als im Vorjahr und insbesondere die Veranstaltungen und Wechselausstellungen dort waren gut besucht. Hofmann bemängelte allerdings den Eintrittspreis von 3,50 Euro als zu hoch und forderte gewisse Verbesserungen des Konzepts nach 15 Jahren des Bestehens der Barockscheune. Die Stadträte forderte sie auf, Multiplikatoren zu sein "für ein wunderschönes Haus, das aber beworben werden muss". Für 2019 sind bereits vier Ausstellungen geplant, auch für 2020 ist die Barockscheune schon ausgebucht. Zu schaffen ist dieses Pensum dank der aktuell 28 ehrenamtlichen Mitarbeiter, neun kamen im vergangenen Jahr neu hinzu.
  • Den Auftrag für den Grünordnungsplan in Astheim  für das Gebiet Eichholz und Am Wert in Höhe von rund 25 000 Euro hat der Stadtrat an das Büro Team4 vergeben. Dieser Plan soll unter anderem garantieren, dass der Altmain hinter der Bördleingrube, von Astheim aus gesehen, besonders geschützt wird.
  • "So schnell wie möglich durchziehen", so Bürgermeister Kornell, sollte man die Renovierungsarbeiten an der Volkacher Schulturnhalle. Erleichtert wird diese Investition dank der Förderung in Höhe von 577 000 Euro aus dem Kommunalinvestitionsprogramm (KIP) zur Verbesserung der Schulinfrastruktur finanzschwacher Kommunen. Mit dem Geld sollen nun unter anderem alle Fenster und Türen, der Sportboden und das Flachdach über den Nebenräumen erneuert werden. Zudem sollen künftig  Prallwände die Backsteinmauern an den Stirnseiten der Halle ersetzen.
  • Stadträtin Anja Hirt regte an, im frisch renovierten Volkacher Hallenbad ein Frühschwimmen von 7 bis 8 Uhr anzubieten. "Wir probieren es aus", sagte Kornell spontan zu. Abends eine Bahn für Sportschwimmer abzutrennen, wie Hirt zudem vorschlug, ist laut Bauamtsleiterin Ulla Gistel-Gareiß aber leider nicht möglich.
  • Der Vorschlag Ingrid Dusolts, bei entsprechend kalten Temperaturen den Rollschuhplatz zu fluten, um dort eine Eisbahn entstehen zu lassen, ist laut dem Bürgermeister nicht möglich. "Wir haben's schon mehrfach probiert, es funktioniert nicht." Das müsste Dusolt aber eigentlich wissen. Es sei eine nette Idee, werde aber eine Buckelpiste, erläuterte Kornell.

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