Mainstockheim

Kindergartenerweiterung kostet 1,44 Millionen

1,44 Millionen Euro: Das sind die geschätzten Kosten für die Erweiterung des Mainstockheimer Kindergartens, der die Räte am Donnerstagabend einstimmig zustimmten.
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1,44 Millionen Euro: Das sind die geschätzten Kosten für die Erweiterung des Mainstockheimer Kindergartens, der die Räte am Donnerstagabend einstimmig zustimmten. Dabei dürfte das "Ende der Fahnenstange" noch nicht erreicht sein. Denn der ebenfalls am Donnerstag verabschiedete Bedarfsplan geht für die Zukunft von weiter steigenden Kinderzahlen im Ort aus.

Schon seit längerem ist klar: Der Mainstockheimer Kindergarten muss erweitert werden. Denn schon heute befinden sich dort zwei Kindergarten-, eine Krippen- und eine Notkrippengruppe. Wegen der Notgruppe können die Regelplätze nicht voll belegt werden, die Krippenplätze sind bis auf zwei voll belegt.

Kindergartenfläche steigt von 340 auf 900 Quadratmeter

Mit einem Anbau an das bestehende Kindergartengebäude soll vorläufig der Notstand behoben werden. In diesen Anbau werden zwei Krippengruppen untergebracht, am Altbau sind kaum Baumaßnahmen nötig. Erschlossen werden die beiden Trakte über einen gemeinsamen Haupteingang, der neue Technikraum mit Heizung wird im Neubau untergebracht. Um dem erneuerbaren Energiegesetz Rechnung zu tragen, wird zudem eine Fotovoltaikanlage installiert. Mit dem Anbau steigt die Fläche des Kindergartens um 340 Quadratmeter auf dann gut 900 Quadratmeter.

Dem Bedarfsplan folgend, wurde der Architekt beauftragt, die ursprünglich geplanten 24 Krippenplätze in zwei Gruppen auf 28 zu erhöhen, was ohne größeren Aufwand möglich ist. Dann wird es auf dem Gelände aber knapp - nur noch eine weitere Gruppe könnte angebaut werden.

Kinderzahlen in Mainstockheim steigen stetig

Dass dies wohl in absehbarer Zeit nötig wird, machte Bürgermeister Karl-Dieter Fuchs deutlich, denn: "Die Kinderzahlen steigen." Ging die aktuelle Bedarfsplanung noch von 20 Geburten in diesem Jahr aus, so waren es bis zum Sitzungstag schon 23. Und dann ist da auch noch das geplante neue Baugebiet, das wohl vor allem für junge Familien interessant ist.

Der Planung zugestimmt hat die Regierung von Unterfranken, so dass die gewünschten Zuschüsse wohl fließen. Jetzt wird der Architekt den Bauantrag erarbeiten, der ans Landratsamt weiter geleitet wird. Offen ist allerdings noch die Betriebsträgervereinbarung mit der evangelischen Kirchengemeinde, die "noch nicht in trockenen Tüchern ist", so der Bürgermeister. Die muss allerdings bis zum ersten Spatenstich unterzeichnet sein.



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