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Kitzingen

Kinder bemalen Wahlplakate: Corona-Kunst statt Kommunalpolitik

Aus CSU-Bürgermeisterkandidaten werden Kunstwerke aus Kinderhand: Wer hätte gedacht, dass Bauzaun-Banner zur Kommunalwahl so gute Leinwände abgeben?
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Statt die CSU-Wahlplakate zum Recycling zu geben, durften Kinder deren Rückseite bemalen. Passend zur Corona-Krise fordern die kleinen Künstler: "Bitte bleibt zuhause." Foto: Nina Markert
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Wo bislang Kommunalpolitiker von großen Leinwänden lächelten, grüßen nun bunte Kindergemälde. Einfach einmal umdrehen, fertig ist die große Leinwand. Und in Zeiten der Corona-Krise und geschlossener Kindergärten freuten sich die Nachwuchskünstler umso mehr, sich kreativ austoben zu können. Ran an den Pinsel durften 15 Kinder von Kitzinger Stadtratskandidaten. Wie CSU-Kreisvorsitzende Barbara Becker mitteilt, war das eine Idee von OB-Kandidat Stefan Güntner, der selbst drei Kinder hat. Beim Bemalen der Leinwände sei selbstverständlich streng auf den nötigen Sicherheitsabstand geachtet worden, informiert die Landtagsabgeordnete.

So sind in Sickershausen, Repperndorf und dem Kitzinger Stadtgebiet nun sechs bunte Riesenkunstwerke entstanden, die – passend zur Pandemie – die Menschen auffordern: "Bitte bleibt zuhause!" Nur schade, dass dann weniger Betrachter in den Genuss der Gemälde kommen.

Und noch eine nachhaltige Idee hatte Becker für die Banner nach der Kommunalwahl: Die nicht bemalten Planen werden Ehrenamtliche umnähen zu Geldbeuteln und Umhängetaschen, ähnlich denen aus Lastwagenplanen. Verkauft werden sollen diese dann für einen guten Zweck.

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