Stadtschwarzach

Kern Studer in den Startlöchern

Es tut sich was im Schwarzacher Gewerbering.
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Der Neubau kann beginnen, zum ersten Spatenstich in Schwarzach setzten an: Vertriebsleiter Dieter Schmitt, Bürgermeister Volker Schmitt, Baggerunternehmerin Roswitha Lachmann sowie die beiden Geschäftsführer Urs Studer und Thomas Kern. Foto: Andreas Ruhsert

Es tut sich was im Schwarzacher Gewerbering. Mit dem Neubau der Kern Studer GmbH schließt sich eine weitere Baulücke im Gewerbegebiet südlich der Bundesstraße 22. Das Schweizer Unternehmen ist auf Gitter- und Blechtrennwände sowie auf Toranlagen für Wohn- und Industriebauten spezialisiert. Unter dem Markennamen ERGO-line fertigt und vertreibt Kern Studer ergonomisch flexible Arbeitsplatzsysteme. Die Systeme mit modularem Aufbau werden der Schwerpunkt am neuen Standort Schwarzach sein.

Mit der Eröffnung eines Büros in Kitzingen fasste das Unternehmen mit Hauptsitz im Schweizer Kanton Zürich vor drei Jahren auch in Deutschland Fuß. Von hieraus betreuen Vertriebsleiter Dieter Schmitt und sein Team Kunden aus dem gesamten Bundesgebiet und angrenzenden EU-Staaten.

"Für uns als Schweizer Unternehmen ist die Niederlassung in Deutschland sehr wichtig, besonders für den Handel mit anderen EU-Staaten", begründet Geschäftsführer Urs Studer die Wahl des neuen Standorts. Studer und sein Geschäftspartner Thomas Kern bestaunten auch die idyllische Lage der neuen Niederlassung nahe der Benediktinerabtei mit Blick auf den Schwanberg. Schwarzach wird nun mit einer 1600 Quadratmeter großen Lager- und Montagehalle zum wichtigen Logistik-Drehkreuz. Für Verwaltung und Vertrieb entsteht neben der Halle ein zweistöckiges Bürogebäude.

"Mit Schwarzach und seiner Nähe zur Autobahn haben wir einen idealen Standort gefunden", freut sich auch Vertriebsleiter Dieter Schmitt. Bürgermeister Volker Schmitt hieß die neuen Geschäftspartner in Schwarzach willkommen: "Sie werden sehen, bei uns in Franken sind Ihre Schweizer Franken genau richtig investiert". Neben der günstigen Verkehrslage betonte er auch die schnelle Anbindung ans Internet über Glasfaserleitungen als Plus für den Standort Schwarzach.

Die Inbetriebnahme des neuen Standorts ist für Jahresbeginn 2020 geplant. Auch an die Zukunft ist gedacht: Das 11 000 Quadratmeter große Grundstück birgt noch Potenzial zur Weiterentwicklung der Niederlassung.

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