Mainstockheim

Keine dritte Kindergartengruppe in Mainstockheim

Es bleibt bei zwei zusätzlichen Gruppen für den Kindergarten in Mainstockheim.
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Es bleibt bei zwei weiteren Gruppen für den Mainstockheimer Kindergarten. Wegen einer aktuellen  Bedarfsermittlung sieht der Gemeinderat keine Notwenigkeit für einen dritten neuen Gruppenraum. Foto: Robert Haaß

Es bleibt bei zwei zusätzlichen Gruppen für den Kindergarten in Mainstockheim. Das beschlossen die Gemeinderäte in ihrer Sitzung am Donnerstagabend. Für eine zusätzliche dritte Gruppe, die neben den beiden gerade in Bau befindlichen Räumen angeschlossen werden könnte, besteht nach Ansicht der Gemeinderäte aktuell kein Bedarf und deshalb auch keine Aussicht auf Bezuschussung. Auch wenn einige Räte angesichts des neuen Baugebiets Probleme mit der Entscheidung hatten - fiel diese bei nur zwei Gegenstimmen eindeutig aus.

Nach Buchbrunn ausweichen

Sollten dennoch kurzfristig mehr Kinder als geschätzt einen Platz fordern, kann nach Buchbrunn ausgewichen werden, so die Mehrheit. Kaum sind die Baugrundstücke an der Wunn verkauft, gibt es auch schon Wünsche nach Befreiungen von den Festsetzungen im Bebauungsplan: Ein Baubewerber plant die Garage außerhalb des Baufensters und möchte dafür eine Zufahrt über eine andere Straße. So der Nachbar zustimmt,gab es bei einer Gegenstimme keine Bedenken von Seiten des Gemeinderats.

Die Erschließung des Baugebiets Wunn macht Fortschritte: Die Baumaßnahmen im Bereich der Bergstraße sind abgeschlossen. Fertiggestellt sind auch das Einschöpfungsbauwerk  vom Regenrückhaltebecken bis zum Regenwasserkanal, so dass bei heftigem Regen das Wasser abgeleitet werden kann. Nach dem Betriebsurlaub soll die innere Erschließung des Baugebietes beginnen.

Keine Entscheidung zur Sulfatreduzierung

Mit 6:4 Stimmen entschieden die Gemeinderäte, dass in der Häckelsgasse, neben einem Carport, eine Garage gebaut werden darf. Der Bauausschuss hatte sich nach einem Ortstermin erst gegen den Bau ausgesprochen, weil ein Nachbar seine Zustimmung zurückgezogen hatte.

Da die umfangreichen Unterlagen den Räten erst kurz vor der Sitzung zugestellt wurden, gab es zum Thema Sulfatreduzierung keine Entscheidung. Die Kosten bleiben in den neuesten Berechnungen bei circa 1,5 Millionen Euro. Bis zur Entscheidung, wann die Anlage bebaut werden soll, wollen die Räte Vergleichsberechnungen über eine Umlegung der Kosten, rein über Gebühren, alternativ kombiniert über Beiträge und Gebühren veranlassen. Die Baugenehmigung für die Anlage liegt bereits vor.

Zur Kirchweih darf die Burschenschaft mit Zustimmung des Gemeinderates das Musikende bis zwei Uhr und das Ausschankende bis drei Uhr, wie in den Vorjahren, verlängern. 

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