SEGNITZ

Keine Firma will den Auftrag

Die derzeit hohe Auslastung der Baubranche bekommt die Gemeinde Segnitz zu spüren. Man bekommt keine Firmen mehr.
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Die derzeit hohe Auslastung der Baubranche bekommt die Gemeinde Segnitz zu spüren. „Es ist das leidige Thema, man bekommt keine Firmen mehr“, informierte Bürgermeisterin Marlene Bauer den Gemeinderat, dass zur Ausschreibung der Arbeiten an der Ortseinfahrt Mainstraße kein Angebot eingegangen sei.

In Absprache mit dem Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) schlug sie vor, diese Maßnahme zu verschieben und gemeinsam mit der Sanierung der Ortsdurchfahrt auszuschreiben. „Bei den Preisen machen sie uns zwar keine Hoffnung, dass es dadurch für uns günstiger wird, aber wir rechnen mit besseren Chancen, um überhaupt eine Firma zu kriegen“, erklärte Bauer. Durch die Verschiebung soll die Sanierung der Ortsdurchfahrt nicht mehr im zweiten Halbjahr dieses Jahres, aber so bald wie möglich im Frühjahr nächsten Jahres beginnen. Ein Vorteil wäre, dass die Baustelle dann nicht über den Winter besteht. Die Arbeiten an der Ortseinfahrt würden sich 2020 anschließen. Einstimmig war der Rat einverstanden. Zur Umgestaltung der Mainlände stellte Bauer im April einen baldigen Baubeginn in Aussicht.

Andere Gemeinden hatten bereits zugestimmt, im Segnitzer Rat fand die Empfehlung des Bürgermeisterausschusses dagegen keine Mehrheit, den Zuschuss an das Kitzinger Tierheim von 20 auf 70 Cent pro Einwohner zu erhöhen. Bei den rund 900 Einwohnern hätte dies einen Mehraufwand von 450 Euro im Jahr bedeutet. „Wir sollten nicht überall so großzügig sein, es langen einem schon genug andere in die Tasche“, fand Bischoff und schlug 50 Cent als Kompromiss vor. Darauf konnte sich der Rat mit fünf zu zwei Stimmen einigen. „Enttäuscht, dass sich so wenige dafür interessiert haben“, war Bauer über den Zuspruch einer im März abgehaltenen Veranstaltung im Gemeindehaus, um Freiwillige für die Segnitzer Feuerwehr zu gewinnen. Von rund 280 angeschriebenen Segnitzern hätten nur 20 Interesse bekundet. Zehn von ihnen wurden für die Wehr geworben.

Der Rat genehmigte dem Verein der Hobbygärtner und Naturfreunde für den 30. April das Maifest unterhalb des Parkplatzes am Main. Helfen konnte die Gemeinde dem Verein dagegen nicht, eine Unterstellmöglichkeit für seine Geräte zu finden. Benötigt würden 12 bis 15 Quadratmeter.

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