Mit 11:2-Stimmen sprachen sich die Räte am Montagabend gegen den Antrag von Dieter Knoblach aus. Dessen Ansinnen war es, gegenüber seinem Anwesen in der Raiffeisenstraße 24 einen Stellplatz für 15 Wohnmobile zu errichten. Wie Bürgermeister Guido Braun anmerkte, hatte es in der Vergangenheit bei der Nutzung des besagten Grundstückes als Stellplatz bereits Beschwerden gegeben. Nach Rücksprache mit den anliegenden Nachbarn zeigte keiner Verständnis für die Befürwortung des Bauantrages von Knoblach.
Ganz im Gegenteil: Stefan und Susanne Zang hatten in einer nachbarschaftlichen Stellungnahme zur Bauvoranfrage zahlreiche Gründe aufgezeigt, die auch die Lebensqualität der Anlieger des geplanten Wohnmobilstellplatzes in unzumutbarer Weise beeinträchtigen würden.
Bei der anschließenden Diskussion wurde mehrfach darauf hingewiesen, dass die Genehmigung eines Wohnmobil- Stellplatzes inmitten einer Ortschaft nicht möglich ist.
Nicht anfreunden konnten sich die Ratsmitglieder Ralf Bäuerlein und Harald Henninger mit den zirka 40 000 Euro, die man in die Bepflanzung und Umgestaltung des Fährgartens investieren möchte. Laut Aussage von Bäuerlein waren zunächst 30 000 Euro für diese Baumaßnahme vorgesehen. Dietmar Rohmfeld hielt dagegen, dass man im Leistungsrahmen liegt und Bürgermeister Guido Braun erinnerte an Gespräche, in denen man sich bezüglich der Gestaltung und somit des möglichen Kostenumfanges festgelegt hatte. "Die zirka 40 000 Euro müssen wir ausgeben, wenn wir es so haben möchten, wie wir es beraten haben", sagte Braun. Damit fand er die Unterstützung der Mehrheit der Räte.
Zudem wurde die Bepflanzungsarbeiten für die Neugestaltung der Ortsstraßen vergeben. Bei Gegenstimmen von Ralf Bäuerlein und Harald Henninger wurde die Garten- und Landschaftsbau Firma Fösel mit der Ausführung der beiden Baumaßnahmen beauftragt. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 80 850 Euro.
Im weiteren Sitzungsverlauf ging es um die Lieferung und den Einbau von neuen Grabeinfassungen. Laut Bürgermeister Braun sollen 27 Gräber sowie acht bis zehn Urnengräber geschaffen werden. Drei Unternehmen offerierten ein Angebot. Den Auftrag erhielt die Firma Tully Stein, die die Arbeiten zum Angebotspreis von 24 200 Euro ausführen wird.