Nun hat es die Gemeinde Abtswind schwarz auf weiß, dass auf ihrer Gemarkung kein Windrad entstehen wird. Per Schreiben teilte der Regionale Planungsverband mit, dass die Gemarkung Abtswind nicht in den Regionalplan für Windkraft aufgenommen wird. Wie Bürgermeister Klaus Lenz in der Sitzung des Gemeinderats mitteilte, ist dies das Ergebnis einer genaueren Prüfung.

Bislang stand eine Fläche an der Gemarkungsgrenze zwischen Abtswind, Rüdenhausen und Wiesentheid als möglicher Standort noch in den Plänen. Das 26,6 Hektar große Areal erwies sich nun als nicht tauglich. Ein Grund ist die Lage in der Nähe einer Trinkwasserschutzzone, die als „sehr konfliktträchtig“ eingestuft wurde. Zudem stören die querende Kreisstraße, sowie eine Richtfunkverbindung, hieß es in der Mitteilung des Regionalen Planungsverbandes.