Die Herrnsheimer haben zwar eine Zwölfer-Liste für die Gemeinderatswahl auf die Beine gestellt und bieten damit zwei Bewerber mehr als die Hüttenheimer auf, doch im Gegensatz zu den Hüttenheimern keinen Gegenkandidat zur amtierenden Bürgermeisterin Ingrid Reifenscheid-Eckert.

Bei der Nominierungsveranstaltung in der Marktschänke hatte Matthias Hiller Ambitionen zur Kandidatur, doch er scheiterte an der 50-Prozent-Hürde. Wie das aktuelle Ratsmitglied Martin Greulich feststellte, konnte Hiller bei den 66 Teilnehmern mit seinen Wahlkampfthemen nicht ausreichend punkten. Matthias Hiller wird künftig nicht am Willanzheimer Ratstisch sitzen, da er nicht auf der Gemeinderatsliste kandidierte.

27 Ja-Stimmen reichten nicht aus, um gegen Ingrid Reifenscheid-Eckert und ihren Hüttenheimer Herausforderer Hermann Willfarth antreten zu können. Positives konnte Wahlleiter Hermann Hiller bei der Wahl der Gemeinderatskandidaten berichten. Denn schon im Vorfeld erklärten sich zwölf Bewerber bereit zur Kandidatur. „Diese Bereitschaft hatten wir noch nie, und zeigt das starke Interesse der Bürger an der Gemeindepolitik“, erklärte Hermann Hiller.

Die Anwesenden nahmen die Kandidatenriege der Freien Christlichen Wählergemeinschaft (FCW) Herrnsheim an. Die Reihung erfolgte durch Abstimmung. Gerhard Scherer bildet neben Martin Greulich den zweiten amtierenden Gemeinderat aus dem kleinsten Willanzheimer Ortsteil.

Gemeinderatskandidaten der Freien Christlichen Wählergemeinschaft Herrnsheim: 1. Martin Greulich, 2. Stephan Ramming, 3. Peter Riegler, 4. Peter Krätzig, 5. Edgar Gebhard, 6. Johannes Hiller, 7. Karsten Neubert, 8. Gerhard Scherer, 9. Rainer Rabenstein, 10. Thomas Gehringer, 11. Michael Preu, 12. Roselinde Schumann.