Kaltensondheim

Kassier Bernhard Wehr war 41 Jahre im Amt

Der Militär- und Kriegerverein Kaltensondheim 1911 wählte in seiner Generalversammlung einen neuen Vorstand.
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In der Militär- und Kriegerkameradschaft Kaltensondheim tragen (von links) Heinrich Murr, Ursula Reidlingshöfer und Wolfgang Hunder die Verantwortung. Foto: Heike Wiedemann

Der Militär- und Kriegerverein Kaltensondheim 1911 wählte in seiner Generalversammlung einen neuen Vorstand. Die Mitglieder bestätigten unter der Wahlleitung des Kreisvorsitzenden des Bayerischen Soldatenbundes Wilhelm Köhler den bisherigen Vorsitzenden Wolfgang Hunder ebenso im Amt wie Schriftführer Heinrich Murr.

Wie schon in der vorausgegangenen Wahlperiode konnte der Posten des stellvertretenden Vorsitzenden trotz intensiver Suche nicht besetzt werden. Schriftlich hatte Kassier Bernhard Wehr die Versammlung wissen lassen, dass er nach 41 Jahren im Amt aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr kandidieren werde und das Amt aufgebe.

Bislang hatte Ursula Reidlingshöfer die Kasse bereits kommissarisch geführt, sie wurde nun ordentlich zur Kassenverwalterin gewählt. Beisitzer wurden Paul Bardorf, Alfred Beuschel, Anton Michel und Karl-Heinz Neubert. Die Kasse prüfen Robert Endres und Dieter Stadtel.

Köhler sprach von einer außergewöhnlich langen Amtszeit, in der Wehr die ihm übertragenen Aufgaben immer zur vollsten Zufriedenheit erledigt habe. Das sei eine Auszeichnung wert. Er wies im übrigen darauf hin, dass Ehrungen beantragt werden müssten.

Zunächst hatte Hunder auf das vergangene Vereinsjahr zurückgeblickt, in dem sich der Verein von zwei langjährigen Mitgliedern verabschieden musste. Derzeit gehören dem Verein 43 Mitglieder an. Hunder wünschte sich einen besseren Besuch der Mitglieder bei Vereinsveranstaltungen.

Schriftführer Murr erinnerte an die zahlreichen gesellschaftlichen Veranstaltungen des Vereins, zu dessen Höhepunkten neben Wanderungen und Ausflügen das Sommerfest, das Kirchweihessen und der Kappenabend am Rosenmontag zählen.

Regelmäßig unterstützt der Militär- und Kriegerverein die Gemeinde gemeinsam mit einer Abordnung der Feuerwehr bei der Gedenkfeier zum Volkstrauertag auf dem örtlichen Friedhof, wo mit musikalischer Begleitung um 11 Uhr der Gefallenen, Vermissten und Kriegsopfer gedacht wird.

Die örtliche Sammlung für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge ergab 466 Euro, im Vorjahr waren es 490 Euro.

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