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Volkach

Karten fürs Volkacher Wahlforum: Verkauf startet am 6. Februar

Fünf Kandidaten bewerben sich um das Amt des Volkacher Bürgermeisters. Während der Podiumsdiskussion der Main-Post am 19. Februar stellen sie sich Fragen zu ihren Plänen.
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Wahlzettel (Symbolbild) Foto: Sebastian Gollnow, dpa
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Seitdem Peter Kornell (Freie Wähler) vergangenen September überraschenderweise angekündigt hat,  doch keine vierte Amtszeit als Volkacher Bürgermeister anzustreben, ist die Kommunalwahl 2020 in der Stadt an der Mainschleife noch interessanter geworden. In der mit knapp 8900 Einwohnern zweitgrößten Kommune im Landkreis Kitzingen treten fünf Kandidaten an, um ab 1. Mai Bürgermeister zu sein. Eine Konstellation, in der es im ersten  Wahlgang am 15. März kaum einen Sieger mit absoluter Stimmenmehrheit geben dürfte. Eine Stichwahl am 29. März gilt damit als so gut wie sicher.

Um Kornells Nachfolge bewerben sich eine Frau und vier Männer. Die Mehrheit von ihnen gehört dem Volkacher Stadtrat nicht an. Die längste kommunalpolitische Erfahrung legt CSU-Kandidat Heiko Bäuerlein in die Waagschale. Der 46-Jährige ist seit 2002 Stadtratsmitglied und dort auch Vorsitzender seiner Fraktion. Als Zweitjüngster der Volkacher Bürgermeisterkandidaten tritt mit Udo Gebert der amtierende Dritte Bürgermeister für die Freien Wähler an. Der 39-Jährige gehört dem Stadtrat seit zwölf Jahren an.

Neu im Stadtrat, und das gleich als Stadtoberhaupt, wären die weiteren drei Kandidaten, sollte einer von ihnen die meisten Stimmen erhalten.

Andrea Rauch ist mit ihren 36 Jahren nicht nur die Jüngste unter den Bürgermeisterkandidaten in Volkach, sondern auch eine der Sprecherinnen des erst vor fünf Jahren gegründeten Ortsverbands der Grünen.

Noch taufrisch ist der FDP-Ortsverband, für den Mathias Krönert (49) Bürgermeister werden möchte. Die Liberalen sind in Volkach erst seit April 2018 auf Ortsebene organisiert; deren Mitgliederzahl ist entsprechend übersichtlich und im unteren zweistelligen Bereich angesiedelt.

Ganz anders die SPD. Die Wurzeln von deren Ortsverein reichen ins Jahr 1922 zurück – dennoch müssen die alteingesessenen Sozialdemokraten auf einen Parteilosen als Bürgermeisterkandidaten zurückgreifen, auf Jürgen Wagenhäuser (57).

Um den Wählern das weite Feld der fünf Kandidaten sowie deren Ziele und Vorstellungen für Volkachs Zukunft vorzustellen, veranstaltet die Main-Post am Mittwoch, 19. Februar, ein Wahlforum in der Mainschleifenhalle in Volkach.

Die Wahlveranstaltung wird moderiert von den Redakteuren Barbara Herrmann und Michael Mößlein. Zur Sprache kommen in mehreren Runden aktuelle Themen aus der Volkacher Stadtpolitik sowie Persönliches zu den Kandidaten. Auch Besucher des Wahlforums haben die Möglichkeit, Fragen aus dem Publikum an die fünf Bewerber auf dem Podium zu richten.

Wahlforum
Der Kartenvorverkauf für das Wahlforum der Main-Post in der Mainschleifenhalle, Obervolkacher Straße 11, Volkach, beginnt am Donnerstag, 6. Februar, um 16 Uhr in der Tourist-Information im Volkacher Rathaus. Hierfür hat die Tourist-Information an diesem Tag extra lang, bis 19 Uhr, geöffnet. Sollten anschließend noch Karten verfügbar sein, werden sie an den folgenden Tagen zu den gewohnten Öffnungszeiten der Tourist-Information verkauft.
Es gibt keine Sitzplatzreservierung. Die Zahl der Plätze in der Halle ist auf knapp 800 begrenzt. Der Eintrittspreis beträgt zwei Euro pro Person. Die Einnahmen gehen ohne Abzug an eine soziale Einrichtung der Stadt.
Pro Käufer werden maximal vier Eintrittskarten ausgegeben.
Einlass zum Wahlforum ist am Mittwoch, 19. Februar, ab 18 Uhr. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr und endet gegen 22 Uhr.
Fragen an die Kandidaten können Sie vor der Veranstaltung an die Redaktion senden: per Post an die Main-Post, Redaktion Kitzingen, "Wahlforum Volkach", Luitpoldstraße 1, 97318 Kitzingen; per E-Mail: redaktion.kitzingen@mainpost.de, Betreff: "Wahlforum Volkach".

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