Wegen Bauarbeiten zur Fahrbahnsanierung steht in diesem Streckenabschnitt derzeit für jede Fahrtrichtung jeweils nur ein Fahrstreifen zur Verfügung. Aus diesem Grund gibt es dort immer wieder kleine Stauungen, meldet die Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried. Da die Fahrstreifen nicht durch bauliche Einrichtungen getrennt sind, ist der Streckenabschnitt besonders gefährlich. Es gibt daher eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 80 Stundenkilometer.

Drei Autos zusammengeschoben


Verkehrsbedingt mussten am Freitag in der Nähe von Martinsheim drei hintereinander fahrende Autos fast bis zum Stillstand abbremsen, berichtete die Polizei am Sonntag. Ein nachfolgender Autofahrer aus Thüringen erkannte die Situation zu spät und fuhr heftig auf seinen Vordermann aus Baden-Württemberg auf. Dadurch wurden drei Autos zusammen geschoben.

Auf die Gegenfahrspur geraten


Beim Aufprall verriss der Unfallverursacher sein Lenkrad und geriet auf den Gegenfahrspur. Dort fuhr er etwa 50 Meter weit, ehe es ihm gelang, wieder auf seinen Fahrstreifen zu wechseln. Glücklicherweise kam es zu keiner Kollision mit dem Gegenverkehr. Durch umherfliegende Fahrzeugteile wurde noch ein weiterer Pkw an der Windschutzscheibe beschädigt. Den Gesamtschaden beziffern die Beamten der VPI Würzburg-Biebelried auf etwa 33 000 Euro. Zwei Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.

Drei Verletzte


Der Beifahrer des Unfallverursachers sowie die beiden Insassen des Fahrzeugs aus Baden-Württemberg erlitten leichte Verletzungen und wurden zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus Kitzinger Land gebracht. Gegen den Unfallverursacher wurde ein Strafverfahren wegen Fahrlässiger Körperverletzung im Straßenverkehr eingeleitet. red