Volkach

Kann das Volkacher Freibad zum 1. Juni öffnen?

Elmar Datzer informiert den Stadtrat am Montagabend, ob er eine Firma für die Reparaturen im Volkacher Freibad gefunden hat. Das könnte diese Badesaison doch noch retten.
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Ferienstart im Freibad Volkach: So sah es dort am 30. Juli 2018 aus. Der Volkacher Stadtrat hat die Zukunft des sanierungsbedürftigen Bades bei seiner Sitzung am Montagabend erneut auf der Tagesordnung. Foto: Barbara Herrmann

Die Nässe von oben hätten sie am Samstag nicht gebraucht, die freiwilligen Helfer des Fördervereins Volkacher Bäder. Doch trotz des Regens und der Kälte standen sie am Samstag im dringend sanierungsbedürftigen Freibad Volkachs , um eine Öffnung heuer doch noch möglich zu machen. Über Facebook hatte der Verein dazu aufgerufen, "im Freibad Fliesen abzuklopfen, zu reinigen und die Eispolster zu entfernen". Ziel: Bereits am Montag soll ein Fliesenleger am Nichtschwimmerbecken mit der Ausbesserung loslegen.

Ist es Ingenieur  Elmar Datzer also gelungen , einen neuen Fachmann für die Reparaturen zu finden? Genau darüber wird er zusammen mit Mitgliedern des Fördervereins am Montagabend den Volkacher Stadtrat informieren. Gegen 19.20 Uhr beginnt die Sitzung im Rathaus, direkt im Anschluss an den Bauauschuss um 19 Uhr. Bürgermeister Peter Kornell hatte sich bislang äußerst skeptisch gezeigt, dass ein Fliesenleger die Gewährleistung für einen erneuerten Beckenkopf übernehmen würde.

Öffentliche Grünflächen insektenfreundlich gestalten

Zudem stellt die Ortsgruppe Volkach des Bund Naturschutz (BN) die Idee vor, die öffentlichen Flächen der Stadt naturnäher zu gestalten. Das könnte im Rahmen des Netzwerkes „Kommunen für biologische Vielfalt“ passieren. Die BN-Ortsgruppe schlägt dem Stadtrat vor, einen Beitritt zu diesem Netzwerk zu prüfen. Ziel sei es, Grünflächen der Stadt "insektenfreundlicher und gleichzeitig pflegeleichter zu gestalten".

Über zwei Zuschüsse hat das Gremium außerdem zu entscheiden. Zum einen geht es um den Neubau der Orgel in der katholischen Stadtpfarrkirche St. Bartholomäus und St. Georg. Dafür erhofft sich die Kirchenverwaltung einen Zuschuss von 20 Prozent (100 000 Euro) zu den Kosten von einer halben Million Euro. Zum anderen wird der Hort im Kloster St. Maria umgebaut. Die Dillinger Franziskanerinnen als Träger der Einrichtung möchten, dass die Stadt die Kosten komplett übernimmt, die nach Abzug der (voraussichtlich sehr hohen) Förderung noch übrig sind.

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