Kitzingen

Kanalsanierung schreitet voran

Mit der Kanalsanierung befasste sich der Kitzinger Verwaltungs- und Bauausschuss in seiner Sitzung am Donnerstag. Die Stadt betreibt eine Abwasseranlage mit einem Klärwerk und einem Kanalnetz mit einer Länge von rund 145 Kilometern, mit 4900 Kontrollschächten und rund 10 000 Hausanschlüssen mit weiteren rund 50 Kilometern an Anschlussleitungen.
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Mit der Kanalsanierung befasste sich der Kitzinger Verwaltungs- und Bauausschuss in seiner Sitzung am Donnerstag. Die Stadt betreibt eine Abwasseranlage mit einem Klärwerk und einem Kanalnetz mit einer Länge von rund 145 Kilometern, mit 4900 Kontrollschächten und rund 10 000 Hausanschlüssen mit weiteren rund 50 Kilometern an Anschlussleitungen.

Der Betrieb der Abwasseranlage der Stadt Kitzingen entspricht gemäß Wasserhaushaltsgesetz den allgemein anerkannten Regeln der Technik. Die Ablaufwerte des Klärwerks liegen laut Sachvortrag der Verwaltung seit Jahren unterhalb der geforderten Werte. Der im Bayerischen Wassergesetz vorgeschriebene Abwasserkataster basierend auf dem Geoinformationssystem Magellan ist ebenso vorhanden. Mittels einer Kanal-TV-Inspektion wurden die Kanäle zu rund 50 Prozent untersucht. Erste Ergebnisse für die Altstadt erhielt der Stadtrat im November 2012.

Seit 2011 führt die Stadt Kitzingen Sanierungsarbeiten durch. Im Jahr 2014 wurden die ersten Kanäle im Altstadtbereich, 2015 in den Wasserschutzgebieten und in den Jahren 2016 und 2017 weitere Kanäle in der Altstadt saniert. Für das laufende Jahr ist die Sanierung der defekten Kanäle im Bereich südlich der Altstadt vorgesehen. Der Auftrag für die grabenlose Kanalsanierung in diesem Bereich wurde einstimmig an die Firma Kanal-Türpe aus Gochsheim vergeben. Das günstige Angebot belief sich auf rund 172 000 Euro. Insgesamt sind im Haushalt für dieses und für nächstes Jahr eine halbe Million Euro für Kanalsanierungen vorgesehen.

Der Ausschuss beschloss zudem einstimmig, dass die nachbarlichen Belange der Stadt Kitzingen durch die Festsetzung eines Trinkwasserschutzgebietes durch den Wasserbeschaffungsverband Albertshofen in den Gemarkungen Albertshofen und Klosterforst nicht berührt oder negativ beeinträchtigt werden. Ein Stoppschild soll nach einem Vorschlag von Astrid Glos (SPD) an der Kreuzung von Steigweg und Johann-Adam-Kleinschroth-Straße angebracht werden. Grund sei die zu hohe Geschwindigkeit einiger Verkehrsteilnehmer in Richtung Golfplatz.



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