GEESDORF

Kampfsport auch für Behinderte

In der Kampfsportschule Müller in Schweinfurt trafen sich Mitglieder der World-Martial-Arts Community (WMAC) zur Gründung eines Landesverbandes Bayern. Die Kampfsportschule ist auch in Geesdorf in der Vogelschutzstraße vertreten und bietet hier zusammen mit dem Verein für Rehabilitationssport Trainingsmöglichkeiten.
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In der Kampfsportschule Müller in Schweinfurt trafen sich Mitglieder der World-Martial-Arts Community (WMAC) zur Gründung eines Landesverbandes Bayern. Die Kampfsportschule ist auch in Geesdorf in der Vogelschutzstraße vertreten und bietet hier zusammen mit dem Verein für Rehabilitationssport Trainingsmöglichkeiten.

Versammlungsleiter Horst Kohl (Wiesenbronn) wies darauf hin, dass Landesverbände in allen Bundesländern das Bindeglied der Mitglieder zum Bundesverband seien. Kohl wurde schließlich auch zum Präsidenten der WMAC-Bayern gewählt. Sein Stellvertreter ist Thomas Seufert (Nürnberg); Kassenwart Doris Häpp (Rüdenhausen); Schriftführer Georg Müller (Schweinfurt).

Horst Kohl ging auch auf ein Thema ein, welches ihm als Betroffener ein Anliegen ist: den Sport für Menschen mit Einschränkungen. Das Dilemma: Als Kampfsportler habe Kohl in 21 Jahren feststellen müssen, dass kaum ein Verein zu finden sei, der sich Menschen mit Einschränkungen widmet.

Entweder man verfügt nicht über Übungsleiter, die sich trauen, mit behinderten Menschen Kampfkünste zu trainieren oder Vereine und Schulen haben keine barrierefreien Zugänge zu Sporthallen. Die WMAC widmet sich behinderten Sportinteressierten und hat Blasrohrsport als Sportart im Angebot.

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