KITZINGEN

Kampf gegen Saatkrähen: „Baustraße“ soll Wiese schonen

Die Versuche des Kitzinger Bauhofs, die Saatkrähen in der Stadt an einigen Stellen am Nestbau zu hindern, nehmen inzwischen fast schon skurrile Züge an.
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Kampf gegen Saatkrähen: „Baustraße“ soll Wiese schonen
(lsl) Die Versuche des Kitzinger Bauhofs, die Scharen von Saatkrähen in der Stadt zumindest an einigen Stellen am Nestbau zu hindern, nehmen inzwischen fast schon skurrile Züge an. Wie in dieser Woche im ehemaligen Gartenschau-Gelände. Neben der Kanzler-Stürtzel-Straße am Schulzentrum ist das Gelände am Main das zweite Gebiet, in dem der Bauhof die Lizenz zur Nestverhinderung hat. Das Verfahren ist hier wie da das gleiche: Die Männer rücken mit der Drehleiter und einer langen Stange an und entfernen die Nestrohbauten aus den Astgabeln – und das inzwischen täglich. Das Problem im Freizeitgelände: Der Regen hat die Wiese aufgeweicht, ein Befahren mit dem schweren Leiterwagen war nicht möglich. Also musste kurzfristig Schotter aufgebracht werden, um überhaupt eine Chance zu haben, an die Nester zu kommen. Ein Aufwand, dessen Erfolg ebenso wenig garantiert ist, wie die ganze Vergrämungsaktion. Die Zeit läuft jedenfalls weiter für die Vögel. Nach wie vor gilt: Die Aktion ist am 31. März vorbei oder auch vorher, wenn das erste Ei in einem der Nester liegt. Foto: Foto: Siegfried Sebelka
Die Versuche des Kitzinger Bauhofs, die Scharen von Saatkrähen in der Stadt zumindest an einigen Stellen am Nestbau zu hindern, nehmen inzwischen fast schon skurrile Züge an. Wie in dieser Woche im ehemaligen Gartenschau-Gelände. Neben der Kanzler-Stürtzel-Straße am Schulzentrum ist das Gelände am Main das zweite Gebiet, in dem der Bauhof die Lizenz zur Nestverhinderung hat. Das Verfahren ist hier wie da das gleiche: Die Männer rücken mit der Drehleiter und einer langen Stange an und entfernen die Nestrohbauten aus den Astgabeln – und das inzwischen täglich. Das Problem im Freizeitgelände: Der Regen hat die Wiese aufgeweicht, ein Befahren mit dem schweren Leiterwagen war nicht möglich. Also musste kurzfristig Schotter aufgebracht werden, um überhaupt eine Chance zu haben, an die Nester zu kommen. Ein Aufwand, dessen Erfolg ebenso wenig garantiert ist, wie die ganze Vergrämungsaktion. Die Zeit läuft jedenfalls weiter für die Vögel. Nach wie vor gilt: Die Aktion ist am 31. März vorbei oder auch vorher, wenn das erste Ei in einem der Nester liegt.
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