Gaibach

Käse-Verkostung ein besonderes Schmankerl

Alle zwei Jahre steht sie auf dem Terminplan des Franken-Landschulheims: die Fahrt nach Mamers, der Partnerstadt Gerolzhofens in Frankreich.
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Beim Besuch einer Käserei in der Nähe von Camembert gab es für die Teilnehmer am Schüleraustausch mit Mamers nicht nur viel zu sehen, hier konnten sie Frankreich sogar schmecken.

Alle zwei Jahre steht sie auf dem Terminplan des Franken-Landschulheims: die Fahrt nach Mamers, der Partnerstadt Gerolzhofens in Frankreich. Dabei verbringen die Schüler der beiden Schulstandorte Gaibach und Gerolzhofen acht Tage in den Familien der Austauschpartner (corres), um sich kulturell auszutauschen und die Sprachkenntnisse zu verbessern. In diesem Jahr wurden sie begleitet von ihren Französischlehrerinnen Victoria Schöndube, Stefanie Lange und Birgit Kederer, heißt es in einer Pressemitteilung.

Nach einer langen, aber angenehmen Busfahrt standen an den beiden ersten Tagen Unterricht mit den Austauschschülern sowie die Besuche einer Brasserie (Brauerei) und einer Fromagerie (Käserei) in der Normandie auf dem Programm. Besonders als es an die Verkostung des Käses ging, waren einige Schüler nur schwer loszureißen.

Für den grandiosen Ausblick von der Spitze des Mont-Saint-Michels, eines alten Klosters, das auf einer kleinen, verlassenen Insel liegt, die Erkundung der Stadt Orléans und die Führung durch das schöne Schloss Chambord hatten sich die langen Busfahrten anlässlich der Tagesausflüge mehr als gelohnt.

An einem gemeinsamen deutsch-französischen Abend wurde traditionellerweise der Walter-Theierl-Preis für die vier schönsten Dossiers (Reisetagebücher) der Schüler verliehen.

Das Wochenende wurde dann individuell von den Familien der Austauschschüler gestaltet: Shoppen in Le Mans, Bowling, Go-Kart-Fahren oder ein Schwimmbadbesuch sorgten dafür, dass niemandem langweilig wurde.

Der Punkt, an dem sich schließlich fast alle über den Weg liefen, waren die Maneges, eine Art Jahrmarkt, der nur an einem Wochenende im Jahr in Mamers stattfindet. Glücklicherweise fiel der Schüleraustausch genau auf diese „trois jours de Mamers“.

Am letzten Tag ging es schließlich weiter nach Paris. Dort hieß es, einige Kilometer zu erlaufen, um möglichst viel zu sehen: Sacre Coeur, Montmatre, der Louvre, Notre Dame, die Champs-Elysée, der Arc de Triomphe und schließlich den glitzernden Eiffelturm bei Nacht. So kehrten die Teilnehmer zwar ein bisschen erschöpft, aber mit vielen schönen Eindrücken von Frankreich nach Unterfranken zurück.

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