Kitzingen

KSV feiert seine Deutsche Meisterin Katharina Fischer

Vorsitzender Harald Sauf ehrt auch Karl-Heinz Schwenkert und ehemalige Heber-Urgesteine
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Harald Sauf (von links), Vorsitzender des Kraftsportvereins Kitzingen, ehrte Leonie Süßmeier, Karl-Heinz Schwenkert, Elmas Altinsoy, Ralph Vasicek, Katharina Fischer, Hans Poschet und José Cintron. Foto: Hartmut Hess

"Es freut mich außerordentlich, dass ich heute zwei Gewichtheber mit dem KSV-Zinnbecher ehren darf", sagte Harald Sauf, Vorsitzender des Kraftsportvereins (KSV) Kitzingen beim Neujahrsempfang des Verein im Gasthaus Körbla. Besonders stolz gab sich Sauf auf Katharina Fischer, die sich den Deutschen Meistertitel im Mehrkampf des Schülerinnen-Jahrgangs 2004 geholt hatte.

"Für diesen großartigen Erfolg bekommt unser Nesthäkchen den KSV-Zinnbecher und einen Kinogutschein", sagte der Vorsitzende. Die 14-Jährige und ihre Vereinskameradin Elmas Altinsoy durften aus Saufs Händen noch Goldmedaillen des Bayerischen Gewichtheber- und Kraftsportverbandes entgegen nehmen. Denn sie trugen maßgeblich dazu bei, dass die bayerische Länderauswahl im Herbst erstmals seit Bestehen des Wettbewerbs Deutschlandpokal gewann.

Silber für Schwenkert

Vom Nachwuchs schwenkte der Vorsitzende zum Oldie Karl-Heinz Schwenkert, der sich in der Altersklasse sieben bei den Deutschen Masters-Meisterschaften die Silbermedaille erkämpfte und sich über den KSV-Zinnbecher als höchste Sportlerehrung des Vereins freuen durfte.

Weitere KSV-Zinnbecher gab es für die Gewichtheber-Urgesteine Ralph Vasicek und Jose Cintron, die dem Verein beide schon 40 Jahre die Treue halten. Vasicek war als Zwölfjähriger zum KSV gekommen. Er sicherte sich als Jugendlicher regelmäßig Bezirkstitel und hob lange Jahre in der Mannschaft. Die Krönung seiner sportlichen Laufbahn war der Vereinsmeistertitel im Jahr 1998.

Der ehemalige US-Soldat Jose Cintron blieb nach seiner Militärzeit in Kitzingen, wurde bald zum stärksten Relativ-Heber des KSV und feierte mehrere Vereins- und Bezirkstitel. "Leider hat unser Toni seine sportliche Laufbahn viel zu bald beendet", bedauerte Harald Sauf. Die Ehrenurkunden für 50 Jahre Mitgliedschaft werden den verhinderten Willi Oberndorfer und Georg Wittmann nachgereicht, wie auch Oliver Barth, Astrid Kropp, Marco Möstl und Mathias Weidner, die für 25 Jahre ausgezeichnet werden sollten. Dagegen war Leonie Süßmeier, die heute noch an die Hanteln geht, gerne gekommen, um nach 15 Jahren die Ehrennadel in Bronze des Bayerischen Landessportverbandes mit nach Hause zu nehmen.

Neuwahlen stehen an

Harald Sauf dankte seinem Stellvertreter Hans Poschet für die Organisation des Neujahrsempfangs. Der Vorsitzende lud schon jetzt zur KSV-Jahreshauptversammlung am 8. Februar (19 Uhr) in die Walter Schneider-Sporthalle ein. Denn es gebe einige sehr interessante Themen zur Zukunft des Verein und bei den Neuwahlen möchte Harald Sauf den Chefposten an Hans Poschet weitergeben.

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